[Rezension] „Der Sonntagsvater“ von Eveline Hasler

„Der Sonntagsvater“

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Inhaltsangabe:

Der Sonntagsvater

Andi ist völlig durcheinander. Wer wäre das nicht, wenn er wie Andi samstags von der Mutter, sonntags vom Vater und wochentags von Tante Hilde erzogen wird. Und Tante Hilde ist besonders „etepetete“!

Das böse Kind

Wenn alle Kinder in der Schule Margret „das böse Kind“ nennen, muss sie doch auch böse sein – oder?

Das Kaninchen von der Strada del Sole

Ronald darf mit seinen Eltern im Urlaub nach Italien fahren. Er ist sehr gespannt auf das, was er sehen wird. Doch nach einer Rast ist Ronald plötzlich verschwunden.

Meine Meinung:

Andi lebt in 3 Zimmern. Bei Tante, Mutter, Vater. Es wird immer verwirrender. Bei der Tante darf er gar nichts, muss immer sauber und ordentlich sein, bei seiner Mutter muss er immer leise sein. Nur bei seinem Vater, ist fast alles normal. Doch nichts ist schlimmer, als keinen wirklichen Ort zu haben, an dem man lebt oder einen Menschen zu dem man richtig gehört. Andi fühlt sich nirgends zu Hause. Dann gab es noch Egon und dieser unerwünschte Bruder, macht alles noch schlimmer. Langsam dreht Andi durch. Er will nur noch Ruhe. Kein Hin und Her mehr.

Wie gut kann ich Andi verstehen. Zu keinem gehört er wirklich. Das man da rebellisch wird. Alles in Frage stellt, sich seltam aufführt ist finde ich normal. Endlich machen sich alle Gedanken um ihn, und nicht dauernd nur um sich selbst. Denn das Gefühl das jeder nur sein eigenes Ding im Sinn hat, aber sich nicht dafür interessiert was Andi will, kommt in der Geschichte stark durch.

„Das böse Kind“ ist für mich eine Geschichte die zeigt wie sehr wir davon abhängig sind, was Andere von uns denken. Zumindest wenn man noch klein ist und seinen Platz in der Welt noch sucht.

„Das Kaninchen von der Strada del Sole“, ist eine Reisegeschichte, die uns eigentlich nach Italien führen soll. Jedoch sind Kaninchen doch so viel spannender.

Kurze Zusammenfassung:

Andi ist durch das ganze hin und her verwirrt. Reagiert demensprechend. Leider wird nicht erzählt, wie die Erwachsenen eine Lösung für ihn finden. Anstatt dessen werden zwei andere Geschichten angehängt. Sie sind zwar okay, aber die Geschichte von Andi, hätte mich mehr interessiert.

ISBN: 3473394297

Lesealter: ab 9 Jahre

Seiten: 112

Verlag: Otto Maier Verlag Ravensburg

Dafür vergebe ich heute:

3 von 5

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[Rezension] „Eine Überraschung für Suse“ von Edda Bars

„Eine Überraschung für Suse“

Inhaltsangabe:

Suse träumt oft in den Tag hinein. Sie sitzt am Brunnen und schaut den funkelnden Wassertropfen nach – und schon geht sie auf die schönste Reise in ferne Länder. Aber eines Tages geschieht etwas Unerwartewtes. Suse muß zeigen, daß sie nicht nur träumen kann.
Das Besondere dieses Buches: Die Geschichte macht deutlich, daß kleine Träumerinnen auch lernen können, sich mit der Realität des Alltags auseinanderzusetzen.

Meine Meinung:

Suse wartet auf ihre Mutter, doch Langeweile kennt sie nicht. Sie hat viel Fantasie. Familie Zwickel aus Texas, sucht die Plätze ihrer Vorfahren auf. Suse erklärt Ihnen mit viel Einfallsreichtum, wie es damals war. Plötzlich fehlt die Handtasche der Familie. Wer hat sie gestohlen? Suse findet den Verbrecher, doch wirklich beweisen kann sie es nicht. Der Zufall kommt ihr zu Hilfe. Sie wird nicht nur von ihm bedroht, sondern gerät durch ein anderes Ereignis in Lebensgefahr.

Allgemein ist es eine sehr verwickelte Geschichte. Wünsche und Träume spielen eine große Rolle. Suse ist mutig und tut alles für ihre Freundin Anja. Ihre Freundschaft ist was ganz besonderes. Auch Irene eine ehemalige Feindin, wird zu ihrer Freundin. Unterstützt sie bei der Suche nach Anja. Jedoch finde ich am Ende sehr schade, das nicht erzählt wird, wie es mit Irene weiter geht, über sie wird kaum noch ein Wort verloren. Als ob es sie nie gegeben hätte.

Wenn auch der Anfang sehr schwierig war, hat Irene doch bewiesen wie toll sie als Freundin ist. Natürlich war es blöd, was sie zu Anja gesagt hat, jedoch hat sie es wieder gut gemacht. Sehr spannend fand ich die Szene auf dem Eis. Die Momente am Strand mit Anjas Vater waren sehr berührend. Denn Suses Vater ist unsichtbar.

Mein Fazit:

Eine Geschichte über Freundschaft

und wie Mut alles ändern kann.

 

ISBN: 3505080586

Lesealter: 8 – 11 Jahre

Seiten: 94

Verlag: Schneider Buch

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

[Rezension] „Eine Insel, ein Pony und ein Surfbrett“ von Erwin Reitmann

„Eine Insel, ein Pony und ein Surfbrett“

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Inhaltsangabe:

Auf dem Surfbrett und auf dem Pferderücken verbringen die Geschwister Thomas und Andrea herrliche Tage auf der Insel Fehmarn. Aber plötzlich gibt es Aufregung…

Meine Meinung:

Wo soll es nur hingehen. Familie Funke ist sich mal wieder nicht einig. Berge oder zur See. 2 zu 2 steht es. Die Wahl fällt auf die Ostsee. Es geht nach Fehmarn in einen Bungalow. Natürlich gehören die kleinen Reibereien auf der Fahrt dazu. Direkt am Wasser liegt Bungalow Nummer 20. Thomas macht Windsurfing. Super das er das kann. Ich hätte da mächtig Angst. Andrea geht auf den Ponyhof. Typisch Mädchen. Eigentlich möchten die Funkes ihre Ruhe, doch kommt es zum Kontakt mit den Wallmans im Nachbar Bungalow. Die nerven total.

Frank, deren Sohn ist komisch. Ute, die Tochter gammelt nur rum. Beide mag ich nicht, auch wenn Ute sich später bessert. Es ist eine Familie, die ich sehr gern gar nicht dabei gehabt hätte. Sie sind mir unsympathisch.

Mir fehlt auch, das gemeinsame erleben der Familie. Jeder macht irgendwie sein eigenes Ding. Schade, wie ich finde.

Mein Fazit:

Eine Familie, die gern mehr miteinander unternehmen hätte sollen. Das hat mir gefehlt.

ISBN: 3881016546

Lesealter: 9 – 11 Jahre

Seiten: 78

Verlag: Kibu-Verlag

Dafür vergebe ich heute:

3 von 5

[Rezension] „Drei reißen aus“ von C. – G. Ekerwald

„Drei reißen aus“

Inhaltsangabe:

„Ich mag alles, was spannend ist. Eigentlich bin ich im Leben am falschen Ort geboren worden. Am liebsten würde ich draußen in der Wildnis leben, irgendwo in Labrador, wo niemand nach einem fragt. Wo man nicht in die Schule gehen muß, sondern Elche und Bären jagen und in den Flüssen nach Lachs fischen kann.“ So denkt Flippi, und als seine Eltern einen Brief aus der Schule bekommen, reißt Flippi aus. Eine gute Idee – finden sowohl Tommy, Flippis Freund, als auch Ulf, Flippis Bruder.

Meine Meinung:

Flippi hat keine Lust mehr auf Schule oder die
täglichen Verpflichtungen. Vorallem seit er diesen Brief, nach Hause tragen musste. In einem Schrank versteckt er sich. Natürlich darf Proviant nicht fehlen. Solang seine Familie nicht zu Hause ist, isst er im Wohnzimmer, hört Radio, kocht sich Eier und lässt es sich gut gehen. Als seine Familie heimkommt, macht sie sich große Sorgen. Komischerweise ist nach kurzer Zeit, auch sein Bruder Ulf verschwunden und
auch Tommy, ein Freund von Flippi ist unauffindbar. Wie nur sollen sie die
drei Jungs wieder finden. Da hilft nur ein Vierbeiner.

Ich musste wirklich schmunzeln, denn wie gern wäre ich auch mal weg. Einfach mal raus aus dem Alltag. Flippi denkt sich jetzt oder nie. Er macht sich viele gute Gedanken. Ist umsichtig und für sein Alter schon ziemlich weit.

Ich mochte das Buch, denn es zeigt das auch Kinder manchmal den Druck, einfach nicht mehr ertragen können. Den andauernden Pflichten entfliehen wollen.

Insgesamt eine sehr gut durchdachte Geschichte. Flüssig zu lesen.

Allerdings war das Versteck von Ulf mir etwas zu extrem. Wenn das jemand nachmacht, könnte es übel ausgehen. Also bitte nicht nachmachen. Eine Schublade ist kein gutes Versteck. Lieber unter dem Bett oder baut euch eine Höhle aus Decken. Das haben wir auch immer gemacht. Auch der Dachboden zum Beispiel, ist super spannend und nicht so gefährlich.

 

Kurze Zusammenfassung:

Flippi möchte dem Druck der Pflichten entkommen.

Doch für Labrador ist er noch zu jung. Da bleibt ihm nur der Schrank.

 

ISBN: 3473386383

Lesealter: ab 8 Jahre

Seiten: 80

Verlag: Otto Maier Verlag Ravensburg

Dafür vergebe ich heute:

4 von 5

 

[Rezension] „Emmi und das Jahr, in dem Weihnachten an Ostern begann“ von Angelika Glitz

„Emmi und das Jahr, in dem Weihnachten an Ostern begann“

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Inhaltsangabe:

An Weihnachten gehen Wünsche in Erfüllung!

Eine bezaubernde realistische Geschichte mit Herz und Verstand über eine Patchworkfamilie, die sich erst noch finden muss.
Die zehnjährige Emmi verbringt die Osterferien mit ihrer Mutter in Finnland. Sie glaubt, dass sie dort ein verspätetes Weihnachtsgeschenk bekommt, nämlich einen Hund. In Wirklichkeit will Emmis Mutter, dass sie ihren neuen Freund und dessen Sohn kennenlernt. Beide Kinder halten nichts von der Idee der Eltern, wie eine Familie zusammenzuleben, und schmieden einen Plan, wie sie das Paar wieder auseinanderbringen können. Der Plan gelingt. Aber irgendwie vermisst Emmi ihre »Fast«-Familie. Und am Heiligabend gehen dann endlich alle Wünschen Erfüllung …

Meine Meinung:

Emmi und ihre Mutter, sind auf dem Weg nach Finnland. Emmi denkt sie bekommt dort einen Hund. Doch es geht nicht um einen Hund. Es steckt ein anderes Geheimnis dahinter. Aber das findet Emmi gar nicht gut, und da ist auch noch Jari, der im Rollstuhl sitzt. Wie nur soll sie ihr Versprechen einhalten.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, das es doof ist sich etwas zu wünschen und dann etwas ganz anderes zu bekommen. Ich kann Emmi echt gut verstehen. Da wäre ich auch enttäuscht. Was mir super gefallen hat, waren die Beschreibungen von der Schlittenfahrt und den Huskies. Ich finde Finnland auch toll, und würde gern mal dort hinreisen. Der Ausflug von Jari und Emmi auf dem Schlitten ist echt abenteuerlich. Sie geraten sogar in Gefahr zu erfrieren. Ob das gut geht?

Kurze Zusammenfassung:

Eine tolle Geschichte mit Schnee,

Huskies und einer starken Freundschaft.

 

ISBN: 9783596855063

Lesealter: ab 10 Jahre

Seiten: 176

Verlag: Fischer KJB

Dafür vergebe ich heute:

4 von 5

[Rezension] „Immer dieser Michel“ von Astrid Lindgren

„Immer dieser Michel“

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Inhaltsangabe:

Michel, fünf Jahre alt und stark wie ein kleiner Ochse, lebt auf dem Hof Katthult in Lönneberga, das ist ein Dorf in Småland in Südschweden. Mit seinen runden blauen Augen und dem hellen wolligen Haar könnte man ihn fast für einen Engel halten – wenn er schläft. Aber wenn er nicht schläft, dann hat er mehr Unsinn im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder ganz Småland oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt! Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände „Michel in der Suppenschüssel“, „Michel muss mehr Männchen machen“ und „Michel bringt die Welt in Ordnung“.

Meine Meinung:

Michel ist ein Junge der so allerhand anstellt, aber nicht böswillig sondern weil er eben nicht wirklich nachdenkt. Er steckt seinen Kopf in Suppenschüsseln, sorgt für heiße Topfdeckel oder Mäusefallen unter dem Tisch, in die natürlich der Vater prompt seinen Zeh steckt. Aber er kümmert sich auch um die Armen und um seinen besten Freund Alfred. Michel hat ihn zum Glück noch rechtzeitig zum Doktor gebracht. Astrid Lindgren ist aus der Kindheit nicht wegzudenken. Ich liebe die Geschichten von Michel, auch die Filme. Es war schön nun mal in den Text einzutauchen.

Leicht und locker schreibt sie über diesen unglaublichen Jungen. Es ist so toll wenn man diese Geschichten liest. Wie gerne hätte ich mit Michel dort gelebt. Alles beobachtet und mich darüber amüsiert. Michel gehört zu meiner Kindheit und wird auch jetzt im Erwachsenenalter immer Teil meiner Erinnerung sein.

Danke Astrid Lindgren für dieses unnachahmliche Werk.

Kurze Zusammenfassung:

Michel kann man wirklich nicht böse sein.

ISBN:  9783789158612

Lesealter: 6 – 8 Jahre

Seiten: 366

Verlag: Oetinger

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Reise gegen den Wind“ von Peter Härtling

„Reise gegen den Wind“

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Inhaltsangabe:

Nichts ist in diesen letzten Kriegstagen normal, aber für Primel ist alles wie ein großes, aufregendes Abenteuer. Der Krieg ist vorbei, aber der Schrecken hat noch kein Ende. Tante Karla und ihr elternloser Neffe Bernd, genannt Primel, sind auf der Flucht in den Westen. In einem kleinen österreichischen Grenzort machen sie notgedrungen Zwischenstation, denn die Züge fahren noch nicht. Primel beginnt, sich mit den Kindern Leni und Poldi anzufreunden. Dann taucht plötzlich der geheimnisvolle Herr Maier auf, der den Kindern eine versteckte Draisine zeigt. Und eines Tages fahren sie damit einfach los, gegen den Wind.

Meine Meinung:

Der Beginn zeigt wie Bernd und seine Tante fliehen und in Laa an der Thaya ankommen. Weiter soll es nach Wien gehen, allerdings fährt kein Zug, es wird auch keiner erwartet. So müssen sie sich eine Unterkunft suchen. Die erste ist ohne Dach und einem Mann der aus der Wand zu kommen scheint. Bernd macht die Bekanntschaft mit zwei Kindern, die aber nicht wirklich oft auftauchen. Schade. Auf einer Draisine machen sie dann eine schnelle Fahrt in die Umgebung. Zu weit. Die Geschichte bleibt oberflächlich und Tante Klara ist mir wenig sympathisch. Nur der Mann aus der Wand, wird etwas klarer in seinen Konturen. Das heißt er kommt Bernd nahe. Er heißt Herr Maier. Es wird gefährlich. Denn es fallen Schüsse. Ich weiß nicht ob man 9 jährig das ganze schon zu verstehen vermag. Zu lesen war es leicht und ohne große Schwierigkeiten des Verständnisses.

Kurze Zusammenfassung:

Eine Geschichte,

die mich nicht wirklich zu fesseln verstand.

ISBN: 9783407798145

Lesealter: ab 9 – 11 Jahre

Seiten: 160

Verlag: Beltz & Gelberg

Dafür vergebe ich heute:

3 von 5