[Rezension] „Immer dieser Michel“ von Astrid Lindgren

„Immer dieser Michel“

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Inhaltsangabe:

Michel, fünf Jahre alt und stark wie ein kleiner Ochse, lebt auf dem Hof Katthult in Lönneberga, das ist ein Dorf in Småland in Südschweden. Mit seinen runden blauen Augen und dem hellen wolligen Haar könnte man ihn fast für einen Engel halten – wenn er schläft. Aber wenn er nicht schläft, dann hat er mehr Unsinn im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder ganz Småland oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt! Die Gesamtausgabe enthält die Einzelbände „Michel in der Suppenschüssel“, „Michel muss mehr Männchen machen“ und „Michel bringt die Welt in Ordnung“.

Meine Meinung:

Michel ist ein Junge der so allerhand anstellt, aber nicht böswillig sondern weil er eben nicht wirklich nachdenkt. Er steckt seinen Kopf in Suppenschüsseln, sorgt für heiße Topfdeckel oder Mäusefallen unter dem Tisch, in die natürlich der Vater prompt seinen Zeh steckt. Aber er kümmert sich auch um die Armen und um seinen besten Freund Alfred. Michel hat ihn zum Glück noch rechtzeitig zum Doktor gebracht. Astrid Lindgren ist aus der Kindheit nicht wegzudenken. Ich liebe die Geschichten von Michel, auch die Filme. Es war schön nun mal in den Text einzutauchen.

Leicht und locker schreibt sie über diesen unglaublichen Jungen. Es ist so toll wenn man diese Geschichten liest. Wie gerne hätte ich mit Michel dort gelebt. Alles beobachtet und mich darüber amüsiert. Michel gehört zu meiner Kindheit und wird auch jetzt im Erwachsenenalter immer Teil meiner Erinnerung sein.

Danke Astrid Lindgren für dieses unnachahmliche Werk.

Kurze Zusammenfassung:

Michel kann man wirklich nicht böse sein.

ISBN:  9783789158612

Lesealter: 6 – 8 Jahre

Seiten: 366

Verlag: Oetinger

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

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[Rezension] „Reise gegen den Wind“ von Peter Härtling

„Reise gegen den Wind“

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Inhaltsangabe:

Nichts ist in diesen letzten Kriegstagen normal, aber für Primel ist alles wie ein großes, aufregendes Abenteuer. Der Krieg ist vorbei, aber der Schrecken hat noch kein Ende. Tante Karla und ihr elternloser Neffe Bernd, genannt Primel, sind auf der Flucht in den Westen. In einem kleinen österreichischen Grenzort machen sie notgedrungen Zwischenstation, denn die Züge fahren noch nicht. Primel beginnt, sich mit den Kindern Leni und Poldi anzufreunden. Dann taucht plötzlich der geheimnisvolle Herr Maier auf, der den Kindern eine versteckte Draisine zeigt. Und eines Tages fahren sie damit einfach los, gegen den Wind.

Meine Meinung:

Der Beginn zeigt wie Bernd und seine Tante fliehen und in Laa an der Thaya ankommen. Weiter soll es nach Wien gehen, allerdings fährt kein Zug, es wird auch keiner erwartet. So müssen sie sich eine Unterkunft suchen. Die erste ist ohne Dach und einem Mann der aus der Wand zu kommen scheint. Bernd macht die Bekanntschaft mit zwei Kindern, die aber nicht wirklich oft auftauchen. Schade. Auf einer Draisine machen sie dann eine schnelle Fahrt in die Umgebung. Zu weit. Die Geschichte bleibt oberflächlich und Tante Klara ist mir wenig sympathisch. Nur der Mann aus der Wand, wird etwas klarer in seinen Konturen. Das heißt er kommt Bernd nahe. Er heißt Herr Maier. Es wird gefährlich. Denn es fallen Schüsse. Ich weiß nicht ob man 9 jährig das ganze schon zu verstehen vermag. Zu lesen war es leicht und ohne große Schwierigkeiten des Verständnisses.

Kurze Zusammenfassung:

Eine Geschichte,

die mich nicht wirklich zu fesseln verstand.

ISBN: 9783407798145

Lesealter: ab 9 – 11 Jahre

Seiten: 160

Verlag: Beltz & Gelberg

Dafür vergebe ich heute:

3 von 5

[Rezension] „Latte Igel und der Wasserstein“ von Sebastian Lybeck

„Latte Igel und der Wasserstein“

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Inhaltsangabe:

Spannendes Tierabenteuer und liebevolle Freundschaftsgeschichte. Der Klassiker für Mädchen und Jungen ab 6 Jahren.

Latte Igel und seine Freunde sind verzweifelt: Im Wald herrscht eine fürchterliche Dürre, sogar der See ist nur noch eine Pfütze. Ihre einzige Rettung ist der Wasserstein. Doch den bewacht der böse Bärenkönig Bantur im Nordwald. Mutig begibt sich Latte Igel auf einen Weg voller Abenteuer und Gefahren.

 

Meine Meinung:

Der Wald ist trocken. Wasser gibt es kaum noch. Sogar Teiche, Wasserlöcher, Seen und Flüsse sind leer. So beginnt eine Reise durch Wälder und Berge. Sie ist abenteuerlich und nicht immer ungefährlich. Durch die Feder Winkelzunge kann der Igel alle anderen Tiere verstehen, und mit ihnen sprechen. Das wäre manchmal doch richtig spitze. Igel Latte spricht mit Wölfen, Luchsen, Bären und anderen.

Was ich nicht so gut finde, ist das der Igel Latte gefangen wird. Hatte befürchtet, das er aus dem Verlies nie wieder raus kommt. Aber er ist schlau. Sein Freund das Eichhörnchen hilft ihm bei der Flucht. Zusammen ist man eben immer stärker, als allein.

Schade aber das der Igel den Bären was wegnimmt, was die genauso dringend brauchen. Denn jeder ist doch auf Wasser angewiesen. Daran denkt der Autor aber nicht. Mir hätte es besser gefallen, wenn man eine andere Lösung gefunden hätte. Zum Beispiel den Stein in drei Teile zu schneiden, damit jeder was von ihm hat. Das wäre sicher gegangen. Teilen ist doch viel cooler als alles für sich zu behalten. Vielleicht wären dann wirklich alle Freunde geworden und hätten neue Brücken gebaut.

Kurze Zusammenfassung:

Eine abenteuerliche Reise,

die aber gern positiver und in Freundschaft

enden hätte dürfen.

 

ISBN: 9783522180511

Lesealter: 6 – 8 Jahre

Verlag: Thienemann Verlag

Dafür vergebe ich heute:

[Rezension] „Der magische Garten – Jette und der Glücksdrache“ von Antje Bones

„Der magische Garten –

Jette und der Glücksdrache“

Heute möchte ich euch das Buch

„Der magische Garten – Jette und der Glücksdrache“ vorstellen.

Dies ist Band 1 aus der Reihe.

Meine Inhaltsangabe:

Jette bekommt einen Brief. Die Eltern haben ihn versteckt. Nur durch Zufall findet Jette ihn. Er kommt von ihrer Tante Sophie. Sie gilt als etwas seltsam. Sie lädt Jette ein bei ihr die Ferien zu verbringen. Doch sie soll nicht allein fahren. Liv ihre beste Freund und ihr Hund Lenny. Damit die Eltern beruhigt sind. Es ist ein großes Abenteuer. Sie geraten in eine Welt die fantastischer nicht sein könnte.

Meine Meinung:

Das Jette aufgeregt ist, ist klar. Man spürt das auch sehr gut. Liv die eher etwas ruhiger ist und Wissenschaftlerin werden möchte, findet für alles eine Erklärung. Sie glaubt nur an Fakten und Zahlen. Diesen Unterschied liest man gut, aus den Gesprächen und Ereignissen heraus. Tante Sophie ist speziell, lebt in ihrer Welt die so ganz anders ist und in der es nicht komisch erscheint, das auch mal eine Katze 250 Jahre alt ist. Leider war diese Geschichte zu kurz. Kaum hat man sich in die neue Welt reingelesen, hört es auch schon wieder auf. Mir hätte es besser gefallen von Beginn an, aus Band 1 und 2 ein Buch zu machen. Zirka 220 Seiten wären das gewesen. Für 8 – 10 jährige wäre das zu schaffen. Die Zeichnungen sind liebevoll in schwarz weiß gehalten. Jede Seite wurde verschönert, Schnörkel und Blumen. Wirklich toll!
Meiner Tochter hat es gefallen, allerdings sucht sie nun die anderen Bände.

Denn sie will wissen wie es weiter geht.

Zusammenfassung:

Leider zu kurz, nur eine Einleitung.

Was ich schade finde.

Zeichnungen schön und ansprechend.

 

ISBN: 978-3522503679

Lesealter: 8 – 10 Jahre

Verlag: Planet Girl

Dafür vergebe ich heute:


[Rezension] „Geschichten aus dem Zauberwald“ von Lotte Maria Kaml

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Kurze Inhaltsangabe:

Wie ist es, wenn man im schönsten Wald der Welt zu Hause ist. Friedlich ohne Aufregungen? Nein ganz sicher nicht. Man muss gemeinsam aufeinander aufpassen. Anderen helfen und auch mal schwierige Rätsel lösen oder Suchtrupps zusammenstellen. Wenn dann alles geschafft ist, legt man sich hin und geht ins Träumeland.

Meine Meinung:

Zauberhafte Wesen und Tiere des Zauberwaldes kümmern sich mal um eine Schneeflocke, einen Stein, Waldgeister und Regenwürmer. Es geht um die Gemeinschaft, und darum Kindern Ratschläge zu geben wie man sich richtig verhält. Aber ohne den erhobenen Zeigefinger. Zum Beispiel das man niemanden verdächtigen sollte.

Die Geschichten sind gut verständlich. Leicht zu lesen und genau das Richtige für die abendliche Lesezeit. Sie sind spannend, aber auf eine kindlich gute Weise. So das jedes Kind sich zwar Gedanken darüber macht wie es weitergeht, aber trotzdem gut einschlafen kann. Sich auf den nächsten Abend freuend. Einige von den Geschichten sind etwas länger, so dass sie an zwei Abenden vorgelesen werden können.

Manchmal sind in den Geschichten gleiche Vorgehensweisen vorhanden. Was aber den Kindern sicher nicht auffällt.

Bei den Illustrationen möchte ich die Bilder von „Das Liebesgedicht“, „Manuels Abenteuer“, „Schweres Gepäck“, „Der Mond geht auf Reisen“, „Schöne Aussicht“, „Die Invasion der Gänse“, „Das kleine Sandkorn“, „Anton“ und „Mal oben – mal unten“ hervorheben.


Mein Fazit:

Ein Buch für Kinder, zum Vorlesen und Anschauen während Mama, Papa, Oma oder Opa es vorliest.

Lesealter ab 5 Jahre

Dafür gibt es heute 4 zauberhafte Flöckchen! 🙂

Flöckchen 4 x

[Rezension] „Benji der Braunbär“ von Sebastian Görlitzer

Sebastian Görlitzer

„Benji der Braunbär“

Mit lieber Genehmigung von Sebastian Görlitzer

Mit lieber Genehmigung von Sebastian Görlitzer

Inhalt:
Der kleine Bär Benji erblickt im Frühling das Licht der Welt. Er ist neugierig und streift in sicherer Entfernung von seiner Mama, durch den Wald. So lernt er auch den jungen Hasen Jambor kennen. Schnell werden die zwei Freunde.

Geschichte:
Die Erlebnisse von Benji und Jambor sind wunderbar beschrieben. Mit viel Liebe zum Detail, wird von Ausflügen und Gefahren, denen unerfahrene Bären- und Hasenkindern begegnen können, erzählt. Benji und auch Jambor schließt man schnell ins Herz. Sie treffen andere tierische Waldbewohner. Aber auch jemanden der gar nicht in den Wald gehört.

Fazit:

Ein Kinderbuch das nicht nur zum Vorlesen, sondern auch zum Malen einlädt! Kinder werden die wunderhübschen Illustrationen lieben! Ausmalen ist absolut erwünscht!

Falls ihr euch für dieses Buch interessiert, könnt ihr es hier käuflich erwerben:

www.amazon.de/Benji-Braunbär-Geschichte-ungewöhnlichen-Freundschaft

Deshalb vergebe ich dafür heute:

☼☼☼☼☼ 5 von 5 Sonnen

Neue Kategorie – Kinder und Jugendbücher Rezensionen

©Jennifer Homann

©Jennifer Homann

Liebe kleinen und großen Leserinnen & Leser,

um diese Seite zu beleben, möchte ich euch in naher Zukunft immer wieder Rezensionen von Kinder und Jugendbücher vorstellen.

Meine kleine Tochter liest sehr gerne, deshalb versuche ich gerade sie zu animieren, mir zu erzählen wie sie einzelne Bücher gefunden hat.

Mal sehen ob das klappt.

Gleich heute werde ich euch ein Weihnachtsbuch vorstellen.

Ich weiß wir haben erst September, dennoch habe ich dieses Buch auf der

„Buchmesse Essen“

gefunden und fand die Illustrationen so wunderschön,

das es einfach mit musste.

Eher gesagt Lisa hüpfte um mich rum, weil sie es unbedingt haben wollte. ^^

Von Herzen hoffe ich das diese neue Kategorie euer Wohlgefallen findet.

Viel Spaß also mit dem Buch „Winterwunderzauber“ von Stephanie Urbat-Jarren.


Eure Bettina