[Rezension] „Wunderbare Möglichkeiten“ von Manfred Mai

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Inhaltsangabe:

Maximilian ist ein aufgeweckter, intelligenter, belesener Junge. Das Leben stellt ihm viele Fragen, und er denkt über Gott und die Welt nach. Doch die Antworten der Erwachsenen helfen ihm nicht weiter, weil sie ihn nicht ernst nehmen, sondern als zu jung für solche Dinge abkanzeln. Das bringt Maximilian gehörig auf die Palme. Sein bester Freund Yasin holt ihn immer runter, wenn Maximilian mal wieder zu explodieren droht. Leonie, seine ältere Schwester, ist ganz auf der Seite ihres Bruders und versteht ihn. Und dann ist da noch Anna. Sie ist nicht nur eine Gleichgesinnte und liebt Bücher so wie Maximilian, sondern wann immer er an sie denkt oder sie trifft, hat er Schmetterlinge im Bauch. Die Geschichte einer ersten zarten Liebe – mit offenem Ausgang …

(Quelle: amazon)

Meine Meinung:

Maximilian ist kein gewöhnlicher Junge. Er liest immens viel und spricht manchmal für andere Mitschüler total fremd. Sein Freund Yasin ist immer dabei. Doch verstehen tut Yasin, Maximilian oft auch nicht. Denn sein Freund sucht nach einer Erklärung. Gibt es einen Plan für jeden Menschen? Was ist wenn es einen gibt, und was wenn nicht. Wie selbstbestimmt leben wir wirklich oder hat jeden von uns, die Werbung und die Umwelt genauso geformt, wie es ihr gefällt. Was wenn man einen anderen Weg nimmt als sonst. Bringt das dann den Plan durcheinander. Maximilians Gedanken kreisen immer weiter. Auch wenn es von vielen Seiten immer wieder heißt: Dafür bist du zu jung, das verstehst du noch nicht.

Mit seiner ganz eigenen Weise lässte Manfred Mai, Maximilian nach dem Sinn des Ganzen suchen. Er lässt ihn denken, ihn erleben und gibt ihm einen Erwachsenen an die Hand der sogar für Außenstehende „verrückt“ zu sein scheint. Aber er hört zu. Andreas, Maximilians Onkel. Die Geschichte macht nachdenklich und spornt Kinder von 10-12 und darüber hinaus an, genauer nachzuforschen. Will ich wirklich, nur ein Rädchen im Getriebe sein? Möchte ich nicht gern, etwas ganz anderes. Außergewöhnlich sein. Oder will ich, weil es leichter ist alles so machen wie andere es für gut finden.

Man muss sich entscheiden. Jeden Tag auf`s Neue!

Dann bekommt man „Wunderbare Möglichkeiten“

Fazit:

Eine Geschichte, in der ein kluger und belesener Junge, den Plan der Welt zu erfassen versucht.

Lesealter: 10 – 12 Jahre

Dafür vergebe ich heute beeindruckte:

Krümelchen 5

5 von 5 Krümelchen


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