[Rezension] „Maria und Nico – Geschichte einer Freundschaft“ von Marie Brückner

„Maria und Nico – Geschichte einer Freundschaft“

Inhaltsangabe:

Nico klettert auf den Felsen und hält Ausschau. „Da kommen zwei Männer mit Gewehren, sie kommen zur Quelle hoch. Schnell, Maria, wir treiben die Schafe in den Pferch. Wir können jetzt nicht weg!“ Und damit sind Maria und Nico mitten in einem dramatischen Abenteuer, das sie nur gemeinsam bestehen können. Werden die beiden es schaffen?

Meine Meinung:

Nico muss dringend zu seinem Bruder, ihn bei den Schafen ablösen. Maria will nicht allein bleiben und begleitet ihn. Immer wenn sie auf der Insel ist, geht es ihr viel besser als zu Hause. Sie ist gesünder und es gibt weniger Regeln. Allerdings gelten auf der Insel andere Verhaltensweisen als sonst. Die Frauen sind den Männern unterstellt. Wiedersprechen nicht. Selbst bei den Kindern ist dies so. Maria hält sich daran. Stolz und Ehre sind das höchste Gut.

Finde es allerdings sehr seltsam. Wahrscheinlich ist es der guten Recherche oder der Zeit der Veröffentlichung geschuldet, das dem so ist.

Maria holt aus dem Haus, das ihr Vater gebaut hatte, Proviant und Schlafsäcke. Es wird nachts empfindlich kalt. Leider bleibt es nicht bei einem normalen Ausflug, sondern wird zu einem Abenteuer. Maria kommt an ihre Grenzen, lässt sich aber nichts anmerken, bis sie fast keine Kraft mehr hat.

Nico ist ein wahrer Freund. Er macht sich auf den Weg zum Professor.

Wird er rechtzeitig wieder kommen?

Insgesamt ist es eine Geschichte, die viele spannende und aufregende Momente beinhaltet. Durch die Veröffentlichung 1979 ist die Sprache des Textes, für heutige junge Leser ungewöhnlich. Das mag manchen abschrecken.

Mein Fazit:

Eine Freundschaft, die beiden über alles geht.

Die Sprache ist gewöhnungsbedürftig.

 

ISBN: 3505079693

Lesealter: 9-12 Jahre

Seiten: 62

Veröffentlicht: 1979

Verlag: Franz Schneider Verlag

 

Dafür vergebe ich heute:

4 von 5