[Rezension] „Bille und Zottel – Die letzte Hürde“ von Tina Caspari

„Bille und Zottel – Die letzte Hürde“

Inhaltsangabe:

Zottel ist verschwunden! Die große Stalltür steht weit offen, und die Box des Ponys ist leer. Bille spürt geich: Dies ist keiner der berühmten Streiche des pfiffigen Ponys! Zottels Verschwinden hat einen anderen Grund. Obwohl Bille allein ist, macht sie sich sofort auf die Suche. Und bei einer Lichtung im Wald erlebt Bille die Überraschung ihres Lebens!

 

Meine Meinung:

Bille hat die erste Fahrstunde. Richtig gut läuft es aber nicht. Der Fahrlehrer meint er ist das größte Geschenk an die Menschheit. Doch auch er kriegt seine Chance, sich lächerlich zu machen. Großer Lacher. Plötzlich ist das Pony Moischele weg, Zottel und er sind normalerweise immer zusammen. Wo kann es nur sein? Bille erwartet eine große Überraschung. Bei einem Abschieds Picknick knallt der Korken und Bille und Simon, genießen die letzten Stunden. Bald ist sie von Simon getrennt. Simon wird Tiermedizin studieren. Zottel macht einen Ausflug. Mal wieder. Er stellt so Einiges an. Musste oft Lachen, vorallem als der Angler ins Wasser plumpst. Man kann sich echt vorstellen wie das aussah. Simon meldet sich nicht wirklich. Was für ein Blödmann. Sie lernt Hannes Horbach kennen. Der wäre klasse. Simon ist echt enttäuschend. Ich mag ihn von Anfang an nicht. Er ist so Ich-bezogen. Bille hingegen kümmert sich um Alles und Alle. Insgesamt muss ich sagen das mir Bille und Zottel gut gefällt. Wenn ich irgendwann Zeit habe, werde ich mir mal überlegen, die anderen 17 Bände zu lesen.

Simon und der Fahrlehrer, sind mir beide unsympathisch.

Alle Anderen mag ich sehr. Es gibt tolle Charaktere und zu Herzen gehende Szenen.


Kurze Zusammenfassung:

Bille und die Liebe. Zottel auf Wanderschaft.

Lustig und berührend.

 

ISBN: 3505100196

Lesealter:  ab 10 Jahre

Seiten: 126

Verlag: Egmont Franz Schneider

Dafür vergebe ich heute:

4 von 5

 

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[Rezension] „Igel haben Vorfahrt“ von Hans Baumann

„Igel haben Vorfahrt“

Inhaltsangabe:

Igel haben Vorfahrt!
Die stacheligen Burschen sind große Mäusefänger.

Und dadurch retten sie die kleine Insel!

Tina und Nina
Die beiden gehören zusammen wie Nuß und Nußknacker.

Doch einmal hat Tina ihre Nina auf dem Spielplatz vergessen…

Das Schiffschaukelschiff
Jan wäre ertrunken, wenn Blackie,

der kleine schwarze Hund, nicht gewesen wäre!

 

Meine Meinung:

Drei Geschichten in einem Buch.

„Igel haben Vorfahrt“
Auf der Insel Büll leben Herr Oppermann, Familie Jensen, Familie Jarsen. Jeder will der Inselkönig sein, doch keiner kümmert sich um den Deich. Zum Glück kommt Herrn Oppermann eine Idee. Igel, könnten sie die Rettung sein?

Bei dieser Geschichte, geht es um einen Streit, der fast ihre gemeinsame Insel zerstört.

„Tina und Nina“ gehören zusammen wie Nuss und
Nussknacker. Die sind sie ohne den anderen. Beim Spielen auf dem Spielplatz das zieht ein Unwetter auf. Tina ist klatschnass, nur wo ist Nina? Nina macht sich auf den Weg, denn ohne Tina will sie nicht sein.

Freundschaft ist wichtig. Man sollte sich immer, um den Anderen kümmern.

„Das Schiffschaukelschiff“
Jan hat einen Freund Schiffschaukel Pit und seinen Hund Blackie. Er mag das rote Schiffschaukelschiff am liebsten. Ein heftiger Regenguss hat alles überschwemmt, auch den Rummelplatz. Pit holte das gelbe Boot ein. Blackie sprang dem blauen hinterher. Jan kümmerte sich um das rote. Leider aber wurde es zu einer Gefahr. Blackie sprang ins Boot, das half.

Gemeinsam kann man, auch Gefahren meistern.


Kurze Zusammenfassung:

Tolle Geschichten über

Gedankenlosigkeit, Freundschaft und Mut.

 

ISBN: 9783473396508

Lesealter: 2. Lesestufe

Seiten: 64

Verlag: Ravensburger Taschenbücher

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Olga da Polga“ von Michael Bond

„Olga da Polga“

Inhaltsangabe:

Das Meerschweinchen mit dem hübschen Namen Olga da Polga lebt in einer Tierhandlung, bis es verkauft wird und zu einer netten Familie kommt. Es erlebt viele Abenteuer mit Tieren und Menschen, lernt einen netten Meerschweinchenmann kennen – Olga da Polga ist glücklich und zufrieden, weil …aber das wird nicht verraten!

Meine Meinung:

Olga ist ein Meerschweinchen. Sie würde gerne Abenteuer erleben, jedoch müsste sie erst dafür jemand kaufen. Sie lebt mit vielen anderen Meerschweinchen in einer Tierhandlung. Dann ist der Tag da und Claudia und ihr Vater holen sie zu sich nach Hause. So viele neue Dinge stürmen auf sie ein. Sie bekommt sogar ein eigenes Haus. Mit Ess- und Schlafzimmer. Doch wie soll sie den Menschen sagen, dass sie Olga da Polga heißt. Da fällt dir etwas ein. Ob Claudia es verstehen wird? Olga da Polga bekommt
Besuch. Boris ein Meerschweinchenmann ist plötzlich da. Doch Olga gefällt das gar nicht, denn alles in dem Haus gehört ihr. Auch das Fressen. Wie bekommt sie diesen Eindringling nur wieder los. Oder ist er gar nicht so schlimm wie es jetzt scheint?

„Olga da Polga“ war die zweite Geschichte die ich lesen konnte. Mir gefiel damals schon, das Meerschweinchen und ihre Geschichte. Als ich sie las war ich 7 Jahre alt. Ihr könnt euch sicher vorstellen wie stolz ich war, dass ich das Buch lesen konnte. Danach sollten noch viele Bücher folgen. Doch „Olga da Polga“, „Das Schnurzelbum“ und „Igel haben Vorfahrt“ werden immer ganz tief in meinem
Leserherzen verwurzelt sein.


Ich liebe die farbigen Zeichnungen und auch die Geschichte, wie das Meerschweinchen ein zu Hause bekommt. Soweit ich mich erinnere, tat mir Olga damals sehr leid. Weil sie in einem Käfig, in einer Tierhandlung saß. Wie froh war ich, als sie endlich da raus durfte. Wie gesagt sie wird immer etwas Besonderes für mich bleiben.


Kurze Zusammenfassung:

Auch Meerschweinchen,

wollen Abenteuer erleben.

 

ISBN: 9783473396516

Lesealter: 2. Lesestufe

Seiten: 64

Verlag: Ravensburger Taschenbücher

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Das Schnurzelbum“ von Gina Ruck-Pauquèt

„Das Schnurzelbum“

Inhaltsangabe:

Die Familie Heilmann ist eine ganz gewöhnliche Familie: Vater, Mutter, Caroli und Pompa. Doch dann steht auf einmal ein Karton im Zimmer. Darin kommt… das Schnurzelbum! Und dann geschehen die sonderbarsten Dinge: Die Mutter läuft Rollschuh in der Wohnung. Im Abfalleimer blühen Blumen. – Mehr wird nicht verraten!

Meine Meinung:

Alle Mitglieder der Familie Heilmann glauben nur an das, was sie sehen und anfassen können. Doch plötzlich taucht Schnurzelbum auf. Vater Heilmann gerät völlig außer sich. Die Mutter, Caroli und Pompa aber finden die Streiche ganz lustig. Auch der Vater gewöhnt sich an das neue Leben. Ach wie ist das fein, nicht mehr alles so ordentlich zu haben. Es ist alles so viel lebendiger. Als das Schnurzelbum geht, sind alle traurig. Doch ein neues schnurrendes Familienmitglied sitzt schon da. Manchmal tut etwas Unordnung ganz gut. Nicht immer muss alles perfekt und sauber sein. Schnurzelbum ist der gleichen Meinung. Er setzt alles daran, es der Familie Heilmann beizubringen. Doch ganz einfach ist das nicht. Der Vater ist am schwersten zu knacken.

Schnurzelbum ist eine lebendige und sehr tolle Geschichte über den grauen und tristen Alltag einer Familie. Sicherlich hätte der eine oder andere gern ein Schnurzelbum zu Hause. Zumindest ab und zu. Ein bisschen Farbe kann doch nie schaden. Der Vater ist hier mal wieder ein Mensch der auf seine Prinzipien und auf deine Standpunkte beharrt. Jedoch bleibt ihm
irgendwann nichts anderes übrig als sich zu fügen. Es macht großen Spaß zu sehen, wie sich die Familie und auch das Familienleben verändert.


Kurze Zusammenfassung:

Ein Schnurzelbum im Haus,

vertreibt jede Langeweile.

 

ISBN: 9783473396494

Lesealter: 2. Lesestufe

Seiten: 64

Verlag: Ravensburger Taschenbücher

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Die Schloßkinder retten den Zirkus“ von Max Kruse

„Die Schloßkinder retten den Zirkus“

Inhaltsangabe:

Ein lauter Tusch schmettert durch das Zirkuszelt. Die Zuschauer halten den Atem an. Da stehen Annette und Babette mitten in der Manege – mit einem Mikrofon in der Hand. Und nun redet Babette wie noch nie zuvor in ihrem Leben. Wird es ihr gelingen, die Leute von dem großen Plan der Schloßkinder zu überzeugen?

Meine Meinung:

Tolle Tage in Venedig liegen hinter ihnen. An der Straße entdecken Sie einen Anhalter. Klaupe. Eigentlich Klaus-Peter. Die Mädels wollen das ihr Papa ihn mitnimmt. Nur kurz danach hat der „Unverwüstliche“ einen Motorschaden. In Brixen gibt es zum Glück eine Werkstatt. Im Hotel gibt es neue Probleme. Papshänschen hat eine Blinddarmentzündung. Ein Zirkusbesuch soll sie ablenken. Sie lernen Moni kennen.
Papa geht’s nicht gut. Dem Unverwüstlichen auch nicht. So bleiben sie in Brixen. Am Abend besuchen Sie eine Zirkusvorstellung. Vorher lernen sie
noch Klaupes Schwägerin und seinen Bruder kennen. Bea ist schwanger. Die Zirkusvorstellung ist toll. Egon, Bea, Klaupe, Babette und Annette finden das alle. Am
nächsten Tag der Schock. 50 000 D-Mark Schulden die zurückgezahlt werden sollen. Wer soll das bitte bezahlen. Wie soll das bitte gehen. Daraufhin verschwindet
der Zirkusdirektor. Wo mag er nur sein? Alle machen sich auf die Suche nach ihm. Annette hat eine Idee und es war ihre Idee ganz allein. Ob sie den Zirkus so retten können?

Mir gefallen die Charaktere. Sie sind sympathisch. Der Zirkus hat zwar Tiere, was mir persönlich nicht gefällt, aber die Geschichte ist ja schon älter. (1982 – fast so alt wie ich). Damals habe ich mir darüber, noch keine Gedanken gemacht. Ich finde es toll das Alle mit anpacken. Keiner will aufgeben. Die Ideen werden super umgesetzt. Wenn man die Geschichte liest, möchte man einfach das der Zirkus überlebt. Das er es schafft. Der Autor hat es wirklich gut gemacht, dem roten Faden immer gefolgt. Auch die Sprache ist altersentsprechend.


Kurze Zusammenfassung:

Ein ungeplanter Halt in Brixen,

ein Vater der außer Gefecht gesetzt ist

und ein Zirkus in Not.

 

ISBN: 3505082678

Lesealter: ab 9 – 12 Jahre

Seiten: 126

Verlag: Franz Schneider Verlag

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Das Landstraßen-Glück“ von Gina Ruck-Pauquèt

„Das Landstraßen – Glück“

Inhaltsangabe:

„Es ist toll“, sagt Robby. „Dass wir unterwegs sind, du und ich. Und der Bulle.“ Das ist das Landstraßen-Glück – wenn Robby in den Ferien mit seinem Vater im LKW – dem Bullen – reisen darf. Sie erleben Schönes und Trauriges, Lustiges und Sonderbares. Wenn diese Ferien nur ewig dauern wollten! Aber es gibt schließlich auch ein Heimfahr – Glück und ein Zuhause – Glück…

Meine Meinung:

Es sind Ferien. Morgen soll es losgehen. Der Bulle ist ein 10 Tonner. Robby findet ihn richtig klasse. Er wird mit seinem Vater über die Landstraßen fahren. Gleich zu Beginn, bekommt der Vater allerdings Zahnschmerzen. Ob das was, mit der schwarzen Katze zu tun hat? Vater ist sich sicher, dass es nicht so ist. Sie laden verschiedene Dinge ein. Plastikeimer und auch Gieskannen. Plötzlich dringen nachts Geräusche aus dem LKW. Ein Landstreicher, hat sich darin zum Schlafen hingelegt. Sie nehmen ihn mit. Wie sehr wünschte Robby, das es immer so weitergehen würde. Sein Vater, der Bulle und er. Am besten jedoch wäre wenn seine Mutter noch dabei wäre. Robby träumt oft, auch ziemlich wirr, wie mir scheint. Das Mädchen das vorher noch auf dem Bullen sitzt, herunter springt und sich bis zu einem Goldfisch
verwandelt, ist schon etwas seltsam. Mir hätte etwas mehr Abenteuer gefallen, mehr Spannung und weniger verwirrende Träume. Eine klarere Linie wäre mir recht gewesen. Der Vater spricht trotz der gemeinsamen Reise, nicht so viel mit seinem Sohn. Leider. Obwohl das doch eigentlich der Grund der Fahrt war. Das sie sich erzählen können, was gerade in ihrem Leben so los ist. Vielleicht sehe ich das auch zu eng. Aber das hätte ich mir eben gewünscht. Das die Vater Sohn Beziehung
einfach mehr hervorgehoben wird.

Kurze Zusammenfassung:

Eine Fahrt die gern mehr Vater Sohn Beziehung,

zum Thema hätte haben können.

Das Landstraßenglück, habe ich nicht wirklich gefunden.

 

ISBN: 3473387622

Lesealter: ab 8 Jahre

Seiten: 80

Verlag: Otto Maier Verlag Ravensburg

Dafür vergebe ich heute:

3 von 5

 

[Rezension] „Der Sonntagsvater“ von Eveline Hasler

„Der Sonntagsvater“

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Inhaltsangabe:

Der Sonntagsvater

Andi ist völlig durcheinander. Wer wäre das nicht, wenn er wie Andi samstags von der Mutter, sonntags vom Vater und wochentags von Tante Hilde erzogen wird. Und Tante Hilde ist besonders „etepetete“!

Das böse Kind

Wenn alle Kinder in der Schule Margret „das böse Kind“ nennen, muss sie doch auch böse sein – oder?

Das Kaninchen von der Strada del Sole

Ronald darf mit seinen Eltern im Urlaub nach Italien fahren. Er ist sehr gespannt auf das, was er sehen wird. Doch nach einer Rast ist Ronald plötzlich verschwunden.

Meine Meinung:

Andi lebt in 3 Zimmern. Bei Tante, Mutter, Vater. Es wird immer verwirrender. Bei der Tante darf er gar nichts, muss immer sauber und ordentlich sein, bei seiner Mutter muss er immer leise sein. Nur bei seinem Vater, ist fast alles normal. Doch nichts ist schlimmer, als keinen wirklichen Ort zu haben, an dem man lebt oder einen Menschen zu dem man richtig gehört. Andi fühlt sich nirgends zu Hause. Dann gab es noch Egon und dieser unerwünschte Bruder, macht alles noch schlimmer. Langsam dreht Andi durch. Er will nur noch Ruhe. Kein Hin und Her mehr.

Wie gut kann ich Andi verstehen. Zu keinem gehört er wirklich. Das man da rebellisch wird. Alles in Frage stellt, sich seltam aufführt ist finde ich normal. Endlich machen sich alle Gedanken um ihn, und nicht dauernd nur um sich selbst. Denn das Gefühl das jeder nur sein eigenes Ding im Sinn hat, aber sich nicht dafür interessiert was Andi will, kommt in der Geschichte stark durch.

„Das böse Kind“ ist für mich eine Geschichte die zeigt wie sehr wir davon abhängig sind, was Andere von uns denken. Zumindest wenn man noch klein ist und seinen Platz in der Welt noch sucht.

„Das Kaninchen von der Strada del Sole“, ist eine Reisegeschichte, die uns eigentlich nach Italien führen soll. Jedoch sind Kaninchen doch so viel spannender.

Kurze Zusammenfassung:

Andi ist durch das ganze hin und her verwirrt. Reagiert demensprechend. Leider wird nicht erzählt, wie die Erwachsenen eine Lösung für ihn finden. Anstatt dessen werden zwei andere Geschichten angehängt. Sie sind zwar okay, aber die Geschichte von Andi, hätte mich mehr interessiert.

ISBN: 3473394297

Lesealter: ab 9 Jahre

Seiten: 112

Verlag: Otto Maier Verlag Ravensburg

Dafür vergebe ich heute:

3 von 5