[Rezension] „Höhenflug abwärts“ von Jana Frey

„Höhenflug abwärts“

Heute möchte ich euch das Buch

„Höhenflug abwärts“

vorstellen.

Meine Inhaltsangabe:

Marie ist beliebt, immer wieder Klassensprecherin und wird auch zu Feten gern  eingeladen. Leon und sie sind Freunde. Eigentlich mehr, denn sie sind schon ihr ganzes Leben zusammen. Von Krabbelgruppe bis Schule. Alles verändert sich als ein neues Mädchen an die Schule kommt. Friederike zerstört die Freundschaft. Marie beginnt sich zurückzuziehen. Sie gerät in den Sog falscher Freunde, und ihr Absturz beginnt.

Meine Meinung:

Ein neues Schuljahr beginnt. Eigentlich ist alles wie immer. Doch dann ändern sich die Gefühle von Leon. Ein Mädchen ist der Grund. Marie stürzt ab. Jana Frey erzählt wie es von da an dazu kommt, welche Gefühle Marie dazu bewegen, ihre erste E-Pille zu nehmen. Wie sie immer mehr abrutscht. Immer öfter zu Drogen greift, es sogar normal findet. Ohne diese, nicht mehr abtanzen kann. Sich nicht mehr traurig fühlen will. Sich nach der nächsten Pille sehnt. Die Autorin zeigt wie die Drogen im Körper wirken, wie sie Marie krank machen und welche Folgen all das hat. Der Realitätsverlust wird in meinen Augen, leider nicht extrem genug dargestellt, damit es auf 12 – 15 jährige abschreckend wirkt. Denn eigentlich ist es doch viel schlimmer. Dies zumindest wird im Allgemeinen berichtet.

Ich werde das Buch, an meine Tochter weitergeben.

Zusammenfassung:

Die Geschichte eines Mädchens,

dessen Welt sich plötzlich wandelt.

Drogen verändern ihr Wesen,

ihre Gedanken und zeigen

wie gefährlich es ist,

sich darauf einzulassen.

 

ISBN: 978-3785544082

Lesealter: 12 – 15 Jahre

Verlag: Loewe Verlag GmbH

Dafür vergebe ich heute:


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[Rezension] „Ich blogg dich weg“ von Agnes Hammer

Ich blogg dich weg!

Heute möchte ich euch das Buch “ Ich blogg dich weg!“ vorstellen.

Der Inhalt:

Julie gehört zu einer Band. Sie hat eine tolle Stimme und ist beliebt. Doch als ein Fake Account mit ihrem Namen auftaucht und ihr ein „Stüpp7“ seltsame Emails schreibt, verändert sich alles. Julie wird ausgeschlossen, zieht sich immer mehr in sich und ihre 4 Wände zurück. Sie geht kaum noch in die Schule und obwohl sie wissen möchte wer dahinter steckt, kann sie sich doch aus dem Schreck und der Starre heraus, kaum zu etwas aufraffen.

Meine Meinung:

Das Buch hat mich sehr angesprochen, da es ein wie ich finde wichtiges Thema behandelt. Mobbing im Internet und darauf folgend in der Schule.

Julie ist ein normales Mädchen, die eigentlich niemand was böses will. Meist aber kann man nichts dagegen machen. Auch wenn man darüber grübelt, wem man vielleicht die falsche Antwort oder unwissentlich die kalte Schulter gezeigt hat.

Die Geschichte beginnt vielversprechend, man landet im Garten. Eine Party mit Freunden. Doch einer der Anwesenden sollte etwas lostreten, das Julie fast zerstören sollte. Julie selbst und auch Lisa werden beschrieben wie man es erwartet. Man kann sich in sie hineindenken. Doch die anderen bleiben blass. Sebastian kommt da noch am Besten weg. Zwischen den Charakteren wird hin und her gewechselt. Was mich anfangs verwirrte und mir nicht so gefiel. Eine zusammenhängende Geschichte wäre mir lieber gewesen. Langsam wird die Geschichte klarer. Natürlich gibt es verdächtige, Leute die auf den Zug der Verleumdungen aufspringen. Am Ende folgt eine große Überraschung. Mit der auch ich nicht gerechnet hatte.

Zusammenfassung:

Das Thema ist gut gewählt.

Es gibt viele Charaktere, von denen mir nur drei näher kamen.

Das Wechseln zwischen den Personen, hat mich verwirrt und den Lesefluss immer wieder unterbrochen.

Ich hätte mir noch mehr Dramatik und Tiefe gewünscht.

Lesealter: ab 12 Jahre

Loewe Verlag

Dafür vergebe ich heute:


[Rezension] „Schwarzer Vogel, süße Mango“ von Kashmira Sheth

Inhaltsangabe:

Die 16-jährige Jeeta aus Bombay hat Hochzeiten gründlich satt: Nachdem ihre beiden Schwestern endlich verheiratet worden sind, soll nun auch für sie eine Ehe arrangiert werden. Jeeta aber hat andere Vorstellungen von ihrem Leben: Sie möchte studieren. Als sie den Jungen Neel mit den schönen Mitternachtsaugen kennenlernt, schwebt Jeeta auf Wolke sieben. Aber ist ihre Liebe stark genug? Oder muss sie sich zwischen dem traditionellen Indien und dem modernen Leben in Bombay entscheiden?

Meine Meinung:

Jeeta erlebt mit, wie für ihre Schwestern Ehemänner gesucht werden. Nimita die erste Tochter des Hauses, ist mehr als glücklich. Doch es gibt auch schlechte Verbindungen. Mohini hat nicht so viel Glück. Jeeta möchte die ganze Zeit mehr. Nicht nur eine Heirat und das war es. Sie möchte lernen und etwas aus ihrem Leben machen. Sie mag den Gedanken nicht, das die Söhne mehr wert sind als die Töchter. Nur weil diese sich, um die Eltern kümmern, wenn diese älter sind. Eine Begegnung im Schwimmbad lässt es knistern. Nicht nur diese ändert Jeetas Sichtweise und stärkt sie in dem, was sie von ihrem Leben erwartet. Jeeta ist eine zielstrebige junge Frau, sie liebt ihre Familie, setzt sich für sie ein. Doch Indien ist im Wandel, auch wenn die Traditionen hoch gehalten werden.

Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen und bringt mich zurück nach Mumbai. Die Ortsbeschreibungen sind absolut so, wie ich sie in Erinnerung habe. Jeeta wirkt echt! Alles ohne Bollywood Kitsch. Was nicht heißt das ich Bollywood nicht liebe. Ihr solltet mal meine DVD Sammlung sehen. 😀

Ihre Mutter ist noch zu sehr in Tradition gefangen. Ihr Vater sieht das eher locker. Die Gefühle, Gedanken und Taten im Buch sind nachvollziehbar. Keine Stelle in der man denkt, wo kommt das jetzt her oder warum macht der das jetzt.

Positiv außerdem das Glossar hinten.

Das bedeutet das auf den letzten Seiten, erklärt wird was die indischen Begriffe bedeuten. z.B. Diwali = Lichterfest, das in ganz Indien gefeiert wird.

Insgesamt Kurzweilig und gut!

Weshalb das Buch einen süßen Aufkleber bekommt,

und im Bücherregal verweilen darf.

Schade das es nicht mehr Bücher von der Autorin in Deutsch gibt.

Es war eine schöne Reise in mein Traumland Indien, in meine Traumstadt Mumbai. Danke dafür!

Mein Fazit:

Ein Mädchen dem schnell klar wird,

das es mehr vom Leben will.

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Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg
Seitenanzahl: 232
Empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

ISBN: 9783407740908

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5 Flöckchen


[Rezension] „Mein Dad und ich“ von Brian Doyle

Inhaltsangabe:

Weil sein Vater von zu Hause weggegangen ist, muss Ryan den Sommer bei seiner Tante in Peggy´s Cove in Neuschottland verbringen, einem kleinen Fischerdorf an der kanadischen Atlantikküste. Peggy´s Cove wird tagsüber zwar von Tausenden von Touristen heimgesucht, aber sonst ist da nicht viel los. Ungefähr dreißig Häuser, ein Leuchtturm, jede Menge Wasser und weit und breit niemand, mit dem Ryan was unternehmen könnte. Bis er Drummer begegnet. Drummer ist ein paar Jahre älter als er und geht einem zweifelhaften Gewerbe nach, aber Ryan ist fasziniert von ihm. Was würde sein Vater sagen, wenn er davon erführe? Würde er sich Sorgen machen um seinen Sohn und wieder zurückkommen?

Meine Meinung:

Die ganze Zeit kreisen Ryans Gedanken darum, was er tun könnte um seinen Vater zurückzuholen. Er will ihm einen Brief schreiben, aber nicht um ihm zu erzählen wie schön es bei Tante Fay ist, sondern um ihm Dinge zu erzählen die nicht wahr sind. Das darf man natürlich nicht, aber wenn es seinen Vater dazu bringt sich Sorgen zu machen, will er es wenistens versuchen.

Drummer ist mir durch sein Handeln, vom ersten Moment an suspekt, doch der Autor überrascht mich.

Die Fischer Eddie und Wingding, mag ich trotz ihrer etwas seltsam verschrobenen Art.

Tante Fay nimmt ihn auf. Sie ist eine wunderbar liebe Frau und

Peggy´s Cove könnte ich mir gut vorstellen als Rückzugsort.

Natürlich erst Abends, wenn die Zeit für perfekte Fotos vorbei ist.

Alles in allem war es eine Geschichte über das Dilemma eines Kindes, das seinen Vater nicht verlieren möchte und sich in seiner Hilflosigkeit, alle möglichen Dinge ausdenkt. Ryan kann ich als Hauptaktionist sehr gut verstehen. Der Autor bringt diese innere Zerissenheit sehr gut rüber.

Einerseits möchte er seinen Vater haben, andererseits aber doch etwas Erleben.

Mein Fazit:

Die Erzählung über einen Jungen,

die deutlich macht,

wie sehr er seine Familie braucht.

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Verlag: Oetinger Verlag
Seitenanzahl: 138
Empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre

ISBN: 9783789133046

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5 Krümelchen


[Rezension] „Shibus größter Wunsch“ von Marie-Thérèse Schins

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Inhaltsangabe:

Seitdem Shibu neun Jahre ist, überschlagen
sich die Ereignisse. Er muss sich von seiner Familie
trennen, um in der fernen Stadt zur Schule
zu gehen. Der Weg dorthin ist riesig aufregend
und die Stadt eine völlig neue Welt für
ihn. Er lernt ein liebes, schönes Mädchen
kennen. Wenn er jetzt auch noch
den heiligen Tempelelefanten berühren
dürfte … – Eine intensive Geschichte,
die das bunte Indien von innen zeigt
und Mut macht.

(Quelle: amazon)

Meine Meinung:

Da bekommt Shibu zu seinem 8. Geburtstag noch eine tolle Mango, aber an seinem 9. Geburtstag, als er erwacht ist da kein Geschenk. Da es wie oft, kaum Essen für alle gibt soll er sich auf eine Reise begeben und woanders in die Schule gehen. Shibu ist ein aufgeweckter Junge, ich schloss ihn von Anfang an ins Herz. Die Collagen sind sooo herrlich, das ich mich fühle als ob ich wieder in Indien bin. Dieses Buch war ein Wunschbuch von mir. Die Geschichte an sich, ist teils traurig aber auch voll schöner Momente. Man lernt etwas über das Leben in Indien, welches die heiligen Tiere sind. Aber auch das manche Wünsche in Erfüllung gehen wenn man daran glaubt. Eine wunderbar erzählte Geschichte, die mich mit Worten und Bildern berührt hat.

Fazit:

Eine Geschichte aus Indien, die mich nicht mehr loslässt.

Zu gerne wüsste ich wie es den vielen Shibus und Selvis ergeht, die es in Indien gibt.

Lesealter: 9 – 11 Jahre

Dafür vergebe ich heute für diese hinreißende Geschichte:

Fusselchen 5 mal

5 von 5 Fusselchen


[Rezension] „Finstermoos-Aller Frevel Anfang“ von Janet Clark

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Eigene Inhaltsangabe:

Als Valentin nach Finstermoos fährt, will er eigentlich nur Luzie besuchen. Doch sie hat jemanden anderen im Kopf. Basti seinen Freund. Weshalb Valentin nur die zweite Geige spielt. Beim Besuch auf der Baustelle öffnen er und sein Vater eine Kiste in der sich schrecklicherweise eine Babyleiche befindet. Wer ist dieses Baby und welches Geheimnis verbirgt sich hinter diesem Fund. Wer ist darin verwickelt? Wer hat sich schuldig gemacht? Eine Journalistin kommt mit ihrer Tochter Mascha an. Verschwindet aber. Wurde sie wegen ihrer Neugierde beseitigt. Passt jemand die Aufmerksamkeit nicht?

Meine Meinung:

Hatte mich auf Grund des Klappentextes und dem Cover für das Buch entschieden. Die Sprache ist klar und ohne große Schnörkel. Ich habe es gelesen und an vielen Stellen war es gut, aber diese ganzen Beziehungskisten, sind mir doch etwas zu wirr. Wusste dann nur noch das Basti und Luzie zusammen sind. Die Gestalten vom Mooshof lassen mich erschauern. Doch alles andere bleibt schwammig und ohne große Tiefe. Dass es sich um ein 4 Teiler handelt erfuhr ich erst später. Schade, dass das Ende so offen ist. Habe schon viele Bücher mit mehreren Teilen gelesen, aber irgendwie hänge ich wie die Protagonisten in der Luft.

Fazit:

Teil 1 einer 4 teiligen Reihe, die mich nicht wirklich fesseln konnte.

Lesealter: 12-15 Jahre

Dafür vergebe ich heute:

 krümelchen 3

3 Krümelchen

[Rezension] „Insel der blauen Delphine“ von Scott O´Dell

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Inhaltsangabe:

Auf einer von Kormoranen und See-Elefanten bevölkerten und von Delphinen umspielten Insel ist ein Indianermädchen als Einzige ihres Stammes zurückgeblieben. Im täglichen Überlebenskampf wird sie selbst immer mehr Teil der Natur und Freundin der Tierwelt. Lange Jahre abenteuerlichen Lebens vergehen, bis wieder ein menschliches Wort an das Ohr des Mädchens dringt.

(Quelle: amazon)

Meine Meinung:

Das Buch basiert auf einer wahren Begebenheit, auch wenn das „Robinson Crusoe Mädchen“ allein auf der Insel von 1835 – 1853 lebte und kaum was sprach. Versuchte nun Scott O´Dell eine Geschichte dazu zu verfassen. Es gelang ihm ein außergewöhnliches Bild vom Leben auf der einsamen Insel zu zeichnen. Ich selbst stellte mir durch seine Worte, die Schauplätze vor. Die Geschehnisse wurden mit sehr bildhafter Sprache erzählt. Das Mädchen wurde immer mehr eins mit ihrer Welt. Versuchte mit erlernten Fähigkeiten zu überleben. So baute sie ein Kanu, versuchte Seelöwen Zähne für Pfeile und Speere zu bekommen, sammelt Muscheln, übersteht Stürme und baut sich ein Haus. Alles in allem ein sehr spannendes und abenteuerliches Leben. Die Insel ist bekannt als San Nicolas.

Mein Fazit:

Ein Buch über ein Leben, das so einsam aber doch so voller Harmonie war. Im Einklang mit der Natur.

Lesealter: 12 – 14

Dafür gibt es von mir heute:

Flöckchen 5 mal

5 Flöckchen