[Rezension] „Katja, 16…viel zu schüchtern“ von Ann Webber

„Katja, 16…viel zu schüchtern“

Inhaltsangabe:

Himmel, warum fanden alle Jungs sie eigentlich nur so doof? Katja seufzte tief auf. Na ja, wenn sie ehrlich war, dann wusste sie schon, warum: Sie war fett! Nicht einfach nur dick, sondern richtig fett und schwabbelig. Und ausgerechnet sie stand nur auf gutaussehende Jungs. Tragisch war das – und konnte eigentlich nur mitten in eine Riesenkatastrophe führen!

Meine Meinung:

Katja ist etwas füllig und schüchtern. Sie ist eine gute Schülerin. Doch nach einem Striptease und viel Alkohol ist alles anders. Zum Glück zieht sie in eine andere Stadt und trifft Marcel. Leider kann man vor seiner Vergangenheit nicht fliehen, so sehr man das auch versucht. Jürgen, ein alter Mitschüler, taucht mit Fotos auf und erpresst sie.

Wie wird Marcel ihr neuer Freund reagieren?


Man kann sich gut in Katja hineinfühlen. Nach so einem Ausrutscher möchte jeder am liebsten im Erdboden versinken. Wie gern hätte ich Katja in die Arme genommen, und sie getröstet. Im ersten Moment scheint alles besser zu werden, in der neuen Stadt.
Was vor allem damit zu tun hat, dass sie aus eigener Kraft, eine positive Veränderung herbeiführt. Nicht weil es jemand anders ihr gesagt hat, sondern weil sie es
selbst will. Ich finde sie ist eine sehr starke Person. Auch wenn es am Anfang, nicht so aussieht.

Die Geschichte von Katja macht Mut, dass man aus eigenem Antrieb an seiner Situation auch was ändern kann. Natürlich ist auch wichtig sich der eigenen
Familie und Freunden anzuvertrauen. Das macht vieles leichter. Über Probleme zu reden ist meist der bessere Weg, als alles in sich hinein zu fressen.

Kurze Zusammenfassung:

Katja ist für mich eine starke junge Frau,

die endlich glücklich sein möchte.

 

ISBN: 9783404183005

Lesealter: ——-

Seiten: 128

Verlag: Bastei Lübbe

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

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[Rezension] „Miriam, 18…viel zu verliebt“ von Ann Webber

„Miriam, 18…viel zu verliebt“

Inhaltsangabe:

„Hey, ich war´s wirklich nicht!“ Verunsichert blickte Miriam von einem zum anderen. Glaubten denn wirklich alle, daß sie versucht hatte zu klauen? Miriam schluckte. Daß ihr Chef Zweifel an ihr hatte – okay, das konnte sie verstehen, auch wenn sie´s schrecklich fand. Aber daß Ralf, ausgerechnet Ralf, der sie liebhatte, nocht nicht mal den Versuch machte, ihr zu helfen – das tat verdammt weh!

Meine Meinung:

Miriam lernt Einzelhandelskauffrau. Viele beneiden sie deswegen. Leider hat der Herr Kleinmann, seines Zeichens Abteilungschef, es auf sie abgesehen. Er demütigt sie und berührt sie unschicklich. Dauernd muss in die Obst und Gemüse Abteilung. Was mich tierisch Nerven würde. Da verliebt sie sich in Ralf. Er ist nett. Jedoch hält er nicht wirklich zu ihr. Sobald der Verdacht aufkommt sie hätte geklaut, will er nichts mehr von ihr wissen. Zum Glück gibt es da noch Oliver Jürgens. Er ist der Kaufhausdetektiv, und keiner der vorschnell urteilt. Ralf dagegen ist ein Depp. Entschuldigt, aber das empfinde ich so. Daraufhin wird Caroline versetzt denn mit Kleinmann als Abteilungschef kann sie einfach nicht arbeiten. Sie ist sehr unglücklich. Allerdings bemerkt sie in der neuen Abteilung schnell, dass sie unter Beobachtung steht. Oliver Jürgens ist immer irgendwo in Ihrer Nähe. Was für ein ungutes Gefühl. Ralf und sie vertragen sich zwar wieder, aber als sie wieder in den Verdacht gerät geklaut zu haben, wendet er sich erneut ab.

Wer ist der Täter, wer bringt sie in diese unmögliche Situation. Und warum?

Ich muss sagen die Geschichte hat mich berührt , vor allem das Ende. Schade finde ich das Gitte, eine vermeintliche Freundin von Caroline, sich schnell gar nicht mehr wirklich um sie kümmert. Das tut der Geschichte nicht wirklich gut. In so einer Situation wäre ich davon ausgegangen, dass die Freundin zu ihr steht. Zum Glück gibt es andere in dem Kaufhaus, die von Carolines Unschuld sofort überzeugt sind. Das wiederum war eine schöne Wendung. Mir gefällt die Geschichte, weil man sieht das nicht immer alles so ist wie es scheint. Das ein Mensch unschuldig ist, auch wenn ein anderer versucht ihm übel mitzuspielen. Das man die Hoffnung nie aufgeben sollte.

Kurze Zusammenfassung:

Miriam möchte einfach ihre Ausbildung machen.

Doch es gibt unschöne Anschuldigungen.

Von unerwarteter Seite bekommt sie Unterstützung.

 

ISBN: 9783404183012

Lesealter: ——-

Seiten: 128

Verlag: Bastei Lübbe

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Caroline, 17 …viel zu brav“ von Ann Webber

„Caroline,17…viel zu brav“

Inhaltsangabe:

Caroline ist von ihren Eltern dazu erzogen worden, immer das zu tun, was man ihr sagt. Doch allmählich begreift sie, daß sie sich nicht ihr ganzes Leben vorschreiben lassen kann – sie will nicht nur zu anderen immer lieb und nett sein, sondern auch mal zu sich selbst. Aber das bedeutet Kampf mit ihren Eltern – die sich nicht daran gewöhnen können, plötzlich eine selbständige Tochter zu haben, die mit siebzehn halt so ganz andere Träume vom Leben und der Liebe hat…

Meine Meinung:

Caroline soll Friseuse werden. Sie steht kurz vor der Prüfung. Eigentlich hat sie andere Pläne. Wie gerne hätte sie ihren Realschulabschluss gemacht. Doch sie soll das Friseurgeschäft ihrer Eltern übernehmen. Was also soll sie tun? Eins ist klar die Ausbildung, wird sie zu Ende bringen. Doch was wird mit ihren Träumen?


Ihr Vater ist ein echter Tyrann. Sie muss tun was er sagt. Ihn aufzuregen wäre nicht gut, da er ein schwaches Herz hat. Doch soll sie deswegen immer klein beigeben? Sich nicht mit ihm streiten? Der Probleme nicht genug, lernt sie auch noch Torben Borowitz den Sohn des verfeindeten Friseurs kennen. Es wird langsam brenzlig. Doch was kann man gegen die Liebe tun. Nichts. Also ehrlich gesagt am Anfang dachte ich, was sind das für Menschen, die ihre Tochter in einen Beruf zwängen, den sie überhaupt nicht machen möchte.

Stellt euch mal vor, wie schlimm das für euch wäre. Tagein, tagaus einer Arbeit nachzugehen an der ihr so gar keine Freude habt. Keinen eigenen Freiraum, um eure Träume verwirklichen zu dürfen. Die Mutter, steht ihr auch nicht wirklich zur Seite. Was ich unmöglich finde. Warum hält sie nicht zu ihrer Tochter. Torben und Caroline sind mir sympathisch. Den Vater kann ich absolut nicht leiden und die Mutter müsste ich mal daran erinnern, welche Träume sie als Kind gehabt hat. Ihr seht also, dass die Geschichte einen ziemlich mitnimmt, unruhig werden lässt, die Eltern teilweise ungerecht sind. Der Vater unbeherrscht. Caroline ist in ihrer Welt nicht wirklich frei. Seid gespannt ob sie sich von ihren Träumen verabschieden muss, oder endlich ihren Weg gehen darf.

Kurze Zusammenfassung:

Carolines Flucht aus einer unglücklichen Zukunft.

 

ISBN: 3404183045

Lesealter: ——-

Seiten: 144

Verlag: Bastei Lübbe

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren

„Die Brüder Löwenherz“

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Inhaltsangabe:

Jeden Abend erzählt Jonathan seinem kleinen Bruder Krümel vom Land Nangijala – dem Land der Sagen und der Märchen. Nangijala ist das Land, in das die Menschen nach dem Tode kommen. Und bald ist es soweit – Jonathan und Krümel treffen sich in dem geheimnisvollen Paradies, in dem alle Menschen friedlich zusammen leben. Doch das Leben in Nangijala wird von einem grausamen Tyrannen bedroht – und damit beginnt ein aufregendes Abenteuer für die Brüder Löwenherz.

Meine Meinung:

Jonathan beschützt seinen Bruder. Bei einem Feuer kommt er jedoch ums Leben. Krümel und seine Mutter bleiben zurück. Nicht lang stirbt auch Krümel der schon immer sehr schwächlich war. Sie treffen sich in Nangijala. Doch auch dort ist nicht alles gut. Die zwei Brüder helfen dabei den Tyrannen Tengil zu stürzen. Es ist gefährlich, aber die zwei Jungs haben eben Löwenherzen. Mutig und furchtlos.

Astrid Lindgren war eine außergewöhnliche Schriftstellerin. Hier allerdings ist der Tod das Thema, eine nicht einfache Kost für jüngere Kinder. Deshalb finde ich dass das Alter bei 10-12 Jahren viel zu niedrig angesetzt ist. Mich stört auch das die Mutter so gar nicht mehr erwähnt wurde. Was tut sie nach dem Tod ihrer Kinder. Was fühlt und denkt sie. Was passiert am Schluss mit den Brüder Löwenherz.

Es sind so viele offene Fragen die unbeantwortet bleiben. Vorallem das Ende finde ich eher abgehackt. Wenigstens eine kurze Beschreibung ihrer Ankunft im Land Nangilima, wäre schön gewesen.

Meine Tochter las es jetzt mit 13 Jahren. Auf Grund des Todes ihres Opas dachte ich das es tröstend ist. Sie nahm es gut auf und erzählte mir auch von dem Inhalt, so das ich es jetzt las. Sie fand die Geschichte spannend.

Kurze Zusammenfassung:

Zwei Brüder die auch nach ihrem Tod,

große Abenteuer erleben.

ISBN: 9783789129410

Lesealter: 10 – 12 Jahre (eher ab 13 Jahre)

Seiten: 240

Verlag: Oetinger Verlag

Dafür vergebe ich heute:

4 von 5

 

[Rezension] „Abschlussfahrt“ von Jochen Till

„Abschlussfahrt“

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Inhaltsangabe:

Abschlussfahrt in die Toskana? Jonas ist total genervt. Das Einzige, woran man sich dort berauschen kann, ist der Weihrauchdunst in den Kirchen! Und natürlich an Rotwein. Aber wer stößt denn auf seinen Achtzehnten gepflegt mit einem Glas Chianti an? Jonas will es richtig krachen lassen und dazu braucht er genau 86 Dinge: einen chaotischen Kumpel wie Marlon, eine fast platonische beste Freundin wie Nele und 84 Dosen Bier. Prost!

Meine Meinung:

Jonas hat sich seinen 18. Geburtstag anders vorgestellt. Jetzt soll er in der Toskana alte Gebäude anschauen. Abschlussfahrt wie sich der Lehrer Wuttke das vorstellt. Schlimmer kann es nicht mehr kommen. Zum Glück gibt es da Marlon, Diego, Lars, Seba, Henny und Nele die seinen 18. Geburtstag legendär machen werden. Es dauert auch nicht lang bis man vor Ort rausgefunden hat, wo man Sprit herbekommt. Zwischendrin wird beim Herbergsvater eingekauft.

Alte Gebäude mag ich persönlich gerne, aber kann mir schon vorstellen wie langweilig das für ein paar coole Jungs ist. Das Einzige was sie im Kopf haben ist feiern. Ist ja auch die Abschlussfahrt. Da ist das doch, das alleinige Thema. Die Geschichte ist ziemlich schnell, rasant geht es durch die Tage, die Besichtigungen werden minimal erwähnt. Die Jungs haben Spaß, anders als sich das Wuttke wünscht, aber irgendwie ist er schon Klasse! Er ist für seine Schüler da. Auch wenn diese es nicht verstehen. Vorallem für die Mädchen. Ich persönlich mag Jonas und die Jungs. Auch Nele finde ich super. Marlon hingegen ist mir ein bißchen zu sehr auf Scherze und Blödsinn aus. Yvonne ist sehr nervig, ich kann mir ihre Stimme sehr gut vorstellen. Aua meine Ohren. Henny ist die Coole.

Der Schreibstil ist super. Flüssig, schnell und mit viel Humor bringt Jochen Till die Geschichte aufs Papier. Man kann sich die Eddingmalereien vorstellen und ich musste lachen als Marlon von seiner eigenen „Wer einschläft, hat verloren“ Schmiererei auf dem ganzen Körper erfährt. 

Kurze Zusammenfassung:

Hammer Buch!

So viel habe ich schon lang nicht mehr gelacht,

geschmunzelt und mich amüsiert.

ISBN: 9783473584154

Lesealter: ab 14 Jahre

Seiten: 288

Verlag: Ravensburger Buchverlag

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Ormog: Der letzte weiße Magier“ von Thomas Engel

„Ormog: Der letzte weiße Magier“

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Inhaltsangabe:

Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten Wesen. Magische Kräfte sind allgegenwärtig. Zwischen den Mitgliedern des Weißen Ordens und den abtrünnigen Gorgulzauberern entspinnt sich ein Machtkampf, der das einst blühende Reich von Kamal zu zerreißen droht. Im Konflikt auf Leben und Tod versuchen der Weißmagier Ormog und seine Gefährten zu verhindern, dass der Dunkle Meister der Gorgul sein Ziel erreicht: die unumschränkte Herrschaft des Bösen. Das Blatt wendet sich, als Ormog sich mit seiner gefährlichsten Gegnerin verbündet. Vatya, die Elitekämpferin der Gorgul, wechselt die Seiten. Können sie und Ormog ihre Zivilisation vor dem Untergang bewahren?

Meine Meinung:

Ormog weiß nicht mehr wer er ist, warum er mit dem Schwert so gut umgehen kann. Wieso fehlen ihm die Erinnerungen, an sein früheres Leben. Doch ein Überfall, bringt alle Bilder zurück. Es erwartet ihn ein gefährliches Abenteuer. Nur mit zwei Gefährten versucht er die magische Welt zu retten und den Menschen die Angst vor der Magie zu nehmen. Garius Galtar ist auch ein Überlebender. Er befehligte ein Heer von nichtmagischen Soldaten. Ichyton Vanastera ist der Diener Ormogs, mit einem Geheimnis. Ist er ein Spitzel der Gegenseite? Ormog hat viele Feinde, die ihn suchen. Eine davon ist Vatya Ganta. Eine Gorgulhexe. Ist sie wirklich so böse wie sie tut, oder versteckt sich etwas Anderes hinter ihrer verbissenen Jagd. Ormog, Ichyton, Garius und sogar Vatya sind mir sympathisch. Sie versuchen ihre Aufgaben zu erfüllen, ihr Ziel zu erreichen. Das Buch einmal angefangen war es wie ein Magnet. Weder meine Gedanken konnte ich abwenden, noch meine Finger vom Buch lassen. Mit einer erfrischenden flüssigen Schreibweise zog mich Thomas Engel mit in das Abenteuer hinab. Die Beschreibungen waren bildhaft und ich konnte mir die Szenen sehr gut vorstellen. Ich finde dies sehr angenehm. Nicht nur zu lesen, sondern so einen Geschichte auch erleben zu dürfen, vor dem inneren Auge. Von nun ab gehört dieses Buch zu meinen Lieblingswerken, denen ich einen besonderen Platz in meinem Herzen als Leser einräume. Vielen Dank Thomas für diese spannende und wunderbare Lesezeit.

Kurze Zusammenfassung:

Ein großartiges, phantasievolles Werk.

ISBN: 9783944788302

Lesealter: ab 12 – 15 Jahre

Seiten: 365

Verlag: Fabulus

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Dolphin Dreams: Ein einzigartiger Sommer“ von Catherine Hapka

„Dolphin Dreams: Ein einzigartiger Sommer“

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Inhaltsangabe:

Ein kurzer Blick in seine sanften Augen genügt und Annie ist sich sicher, dass Ocean bis in ihr Herz sehen kann.

Eine ganz besondere Freundschaft zwischen einem Mädchen und einem Delfin steht im Mittelpunkt dieses einzigartigen Kinderromans ab 10 Jahren. Eine wundervoll erzählte Geschichte über den großen Traum, einen Delfin als besten Freund zu haben, eingebettet in ein einmaliges Sommer-Setting. Sonne und Meer vermitteln ein Gefühl von Urlaub und runden die Geschichte zu einem ganz besonderen Lesevergnügen ab!

Ab dem Moment, als sie den Delfin aus einer Angelschnur befreit, verbindet die beiden eine ganz besondere Freundschaft. Ocean fasst Vertrauen zu Annie und besucht sie danach immer öfter in der Bucht in der Nähe ihres Hauses. Die beiden schwimmen gemeinsam im Meer und üben sogar den ein oder anderen Trick.
Als Annie bei einem Sturm mit ihrem Boot kentert, wird Ocean schließlich zu ihrer einzigen Hoffnung, den meterhohen Wellen zu entkommen …

Meine Meinung:

Annie befreit einen Delfin aus einer Angelschnur. Er wird schnell zu Annies neuem Freund. Er wird auf den Namen Admiral Ocean getauft.  Ihre beste Freundin Emma, hängt nur noch mit der komischen Morgan und dessen Freunden ab. Es tut ihr weh, das zu sehen. Sie waren sich mal so nah. Doch nichts ist davon übrig. Nach diesem Sommer wird alles anders sein.

Emma ist sehr beeinflußbar, das merkt man schnell. Sie hat aber nicht so viel Rückgrat um Annie gegenüber zu treten und ihr das zu sagen, ihr davon zu erzählen, warum das so ist. Ich mag sie aus dem Grund nicht. Ich empfinde es als Verrat, an einer jahrelangen Freundschaft. Morgan ist ein besserwisserisches Ekel. Annie, ihre Brüder Jacob und Will sind sehr sympathisch. Auch wenn Jacob meist nur am Computer hängt wegen seinen Studienvorbereitungen. Er bleibt im Hintergrund. Die Eltern sind viel beschäftigt, nehmen sich aber Zeit, um dann doch noch was anderes zu tun zu haben. Annies Bruder Will ist ein typischer 8 jähriger. Zwischen überall dabei sein und schon seine eigenen Wege gehen. Ich mag ihn sehr. Ocean den Delfin möchte ich besonders erwähnen. Man hat wirklich das Gefühl, als könnte er in Annie hineinblicken. Es scheint als ob er ihre Traurigkeit spürt. Die Szene am Schluss habe ich mit Tränen in den Augen gelesen.

Hach wie schön und auch traurig.

Catherine Hapka hat eine Geschichte mit viel Herz geschrieben, aber auch den schwierigen freundschaftlichen Aspekt nicht außer Acht gelassen. Mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil hat sie mich begeistert. Sie nimmt der Geschichte die Schwere, durch wunderbare Szenen am Meer. Diese Beklemmung, wenn Annie an Emma denkt, spiegelt sich wirklich gut in der Geschichte wider.

Kurze Zusammenfassung:

Eine tiefe Freundschaft zwischen Mensch und Tier,

die über eine andere menschliche Freundschaft hinwegtröstet.

ISBN: 9783785588154

Lesealter: 10 -12 Jahre

Seiten: 192

Verlag: Loewe Verlag

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5