[Rezension] “Verbena – Hexenjagd” von Ruth Anne Byrne

„Verbena – Hexenjagd“

Inhaltsangabe:

Die 17-jährige Heilerin Verbena entdeckt an sich ein magisches Talent: Sie kann sich mit einem Marder verbinden. Als „Begabte“ aber zählt sie zu einer Bevölkerungsgruppe, die von den „Hütern“ – einer Art mittelalterlicher Inquisition – verfolgt wird. Dabei würde Verbena zu gern die Freuden, Freundschaften und Verliebtheiten teilen, die ein normales Leben einer jungen Frau zu bieten hat. Sie sucht ihre Fähigkeit zu verbergen, um nicht auf dem Scheiterhaufen zu enden, während die Hüter das Volk aufhetzen. Als ein junger Mann, der nach einem Raubüberfall schwer verletzt aufgefunden wurde, in die Heilerei gebracht wird, gerät Verbena in eine vertrackte Lage.
[Quelle: Fabulus Verlag]

Meine Meinung:

Der Scheiterhaufen lodert. Hexenverbrennung. Verbena soll mit dem Drachen kämpfen. Was ist das denn, dachte ich. Ein Tier? Den Drachen zu jagen, benötigt viel Geschick und List. In der Nacht darauf träumt sie, das sie ein Tier wäre. Nur welches? Ein Marderkind? Sie sieht durch seine Augen. Wie ist das möglich? Den Marder und Verbena verbindet etwas Besonderes. Es darf aber keiner wissen. Alraune unterrichtet sie, in heilenden Kräutern und unterweist sie in der Heilerei. Unglaublich, was sie in der damaligen Zeit, schon mit einfachsten Mittel zu leisten im Stande sind. Ein Verletzter wird gebracht. Alraune und Verbena sollen ihn heilen. Doch Alraune wird zu einer Geburt gerufen. So bleibt Verbena allein, mit dem Verletzten. Er erwacht. Die Verbände werden entfernt. Es scheint das er blind bleibt. Seltsam nur, wie er sich bewegt. Wie macht er das? Die Hüter, allen voran Korvinius, suchen nach den Begabten. Im Dorf sprechen die meisten davon, dass Alraune und Verbena zu den Menschen gehören, die zaubern können. Die Magie benutzen. Verbena findet Finn toll. Mag ihn sehr. Warum also ist er nur so eifersüchtig. Valerian scheint für ihn mehr zu sein, als nur ein Patient.

Korvinius ist ein widerlicher Kerl. Er überschreitet seine Grenzen. Schleppt alle nach draußen. Valerian, Alraune und Verbena werden angeklagt und die Heilerei fast zerstört. Zum Glück kommt der Baron Roderik rechtzeitig. Und rettet die drei.

Valerian mag blind sein, aber ich traue ihm nicht. Finn ist jetzt ein Hüter. Wie kann er sich nur so einwickeln lassen.

Valerians auftauchen hat alles verändert. Selbst Verbenas Gefühle für Finn.

Wird sie Finn trotzdem besänftigen können?

Der Beginn war mir etwas lang, doch die Geschichte steigert sich immer mehr, bis man es kaum aushält vor Spannung. Man möchte Verbena beschützen, auch wenn man das nicht vermag. Alraune ist eine sehr weise Frau, kann heilen mit den einfachsten Mitteln und ist sehr klug. Finn ist ein Mensch, der beeinflussbar ist. Nur in wie weit, wird er Verbena glauben. Fria ist eine Klatschbase, aber eben auch eine loyale Freundin. Der Schreibstil ist gut und flüssig. Nach dem Beenden des Lesens, möchte man gleich weiter lesen. Wann es soweit ist, weiß ich aber nicht.

Mein Fazit:

Ein Geheimnis, das es zu schützen gilt.

Alles hat sich verändert.

Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt.

 

Dafür vergebe ich heute lieb gemeinte:

4 von 5

ISBN: 9783944788876

Seiten: 272

Verlag: Fabulus Verlag

Lesealter: 14 – 99 Jahre

 

 

 

[Rezension] „Bruderherz: Ich hätte dir so gern die ganze Welt gezeigt“ von Marian Grau

„Bruderherz: Ich hätte dir so gern die ganze Welt gezeigt“

Inhaltsangabe:

Marian ist kein ganz normaler Teenager – denn er ist der jüngste Reiseblogger Deutschlands! Mit seinen 15 Jahren hat er bereits über 31 Länder bereist und auf seiner Liste mit Reisezielen stehen noch etliche weitere. Auf seinem Blog »GeoMarian« schreibt er über seine Reisen und gibt Tipps und Tricks für andere Weltenbummler. Hinter seiner Reiselust steckt jedoch eine bewegende Geschichte: Als Marian neun Jahre alt ist, stirbt sein schwerbehinderter Bruder Marlon – ein Schock, der sein Leben für immer verändert. In seinem Buch berichtet Marian nicht nur farbenfroh und authentisch von seinen Abenteuern auf Reisen, sondern erzählt auch, wie Marlon ihn zu dem Menschen gemacht hat, der er heute ist – ein Mensch, der die ganze Welt sehen will! Seine Berichte von unterwegs sind genauso eine Liebeserklärung an das Reisen wie an seinen geliebten Bruder, den Marian im Herzen immer dabeihat.

Meine Meinung:

Mit nur 11 Jahren reist Marian nach Kambodscha. Mit seiner Mutter. Sein Bruder ist sehr jung gestorben. Es geht über Stuttgart nach Frankfurt mit dem ICE. Seitdem liebt er Flughäfen. Ein Bild von Marlon ist immer mit dabei.
Im 2. Kapitel, erklärt Marian wie das Leben mit seinem Bruder war. Die Ausflüge, die Fahrten mit dem Auto, was man alles spielte, was er mochte, was ihm wichtig war. Aber auch wie er Marlon geholfen hat, als er sich nicht beruhigte. Was er von seinem Bruder lernte. Auch von dem Tag, als sich alles plötzlich veränderte. Nichts mehr war, wie zuvor.

Marian versucht durch das Schreiben, damit klar zu kommen, dass Marlon nicht mehr bei ihm ist. Herzergreifende Gedanken und viel Bruderliebe begleiten die Geschichten. Er schreibt nicht nach einem Zeitplan, sondern folgt seiner Inuition. Wie es ihm, in den Sinn kommt.
Er erzählt über Moskau, kyrillisch geht gar nicht, wie er die Fotos betrachtet. Wenn er mal wieder, einen schlechten Tag in der Schule erwischt hat. Er erzählt von Affen, die auf ihnen rum kletterten. Sehr witzig. Vom Kinderhospiz in Olpe, wo sie immer Urlaub gemacht haben.Von einem weiteren Verlust.

Marian reist von Stadt zu Stadt, Metropole zu Metropole. Besucht ungewöhnliche Orte, die kein Tourist kennt. Denn nur das Besondere, ist eine Reise wert. Gut so Marian!

Berührend beschreibt Marian, das Leben mit seinem Bruder Marlon. Aber auch ohne ihn. Welch Glück, dass er mit seiner Mutter, seinem Vater dessen neuer Frau und der Reisetante viele tolle Abenteuer erlebt. Die Art wie er mit seiner Trauer umgeht, ist speziell. Genau so, wie es für ihn am Besten ist. Er hat sich einen eigenen Weg gesucht um seinem Bruder zu Gedenken. Die Erzählungen gehen mir ans Herz. Man spürt den Schmerz, aber auch die Dankbarkeit. Marian ist froh, dass er Marlon als Bruder hatte. Wer wäre er ohne ihn?

Mein Fazit:

Eine Bruderliebe voller tiefer Gefühle.

Momente in denen man fast spürt, dass Marlon bei Marian ist.

Die Geschichte hat mich tief berührt.

Danke Marian.

 

ISBN: 9783959101431

Lesealter: ab 10 Jahre

Seiten: 208

Veröffentlicht: April 2018

Verlag: Eden Books – Ein Verlag der Edel Germany GmbH

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Lena liest ums Leben“ von Manfred Mai

„Lena liest ums Leben“

Inhaltsangabe:

Als ihr Papa plötzlich schwer erkrankt, ist Lena untröstlich. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und überlegt, womit sie ihm am besten helfen kann – obwohl die Ärzte ihn bereits aufgegeben haben. Schließlich stößt sie in der Stadtbücherei auf die richtige »Medizin«, die in keinem Lehrbuch zu finden ist. Alles nur Zufall? Lena ist sich sicher, dass die Geschichte um Franziska, Nasrin, Fabrizio und den Sonderling Martin Maier, die sie ihrem Papa bei jeder sich bietenden Gelegenheit vorliest, ihm wieder auf die Beine hilft. Um den Zauber einer unglaublichen Gesundung aber nicht zu brechen, darf sie darüber mit niemandem reden, nicht einmal mit ihrer Mama. Das Geheimnis zu wahren verwandelt Lena – es kostet Kraft, schärft ihren Sinn für das Wesentliche, lässt sie reifen.

[Quelle: amazon]

Meine Meinung:

Lena ist glücklich als ihr Vater nach Hause kommt. Er dreht sich so lange mit ihr, bis ihm schwindlig wird. Mama und Papa mögens gerne bequem. Der Vater ist Schreiner, die Mutter arbeitet in einer Bank. Lena ist sehr traurig, weil der Vater eine Woche weg sein wird.

Lenas Papa weiß viel. Sogar bei „Wer wird Millionär“. Lena findet das ihr Papa sehr klug ist. Dieser erklärt, dass wenn man viel liest, man auch viel weiß. Lena aber weiß noch nicht so viel. Papa beruhigt sie. Sie sei ja viel jünger als er.

Plötzlich ist da aber diese unerklärliche Krankheit. Die Ärzte geben ihn auf, doch nicht so Lena! Sie sucht nach einer Medizin. Ob sie die Richtige finden wird?

Es ist ein Buch in dem es um eine kleine Familie geht. Innig und liebevoll gehen sie miteinander um. Die Geschichte geht ans Herz. Die Krankheit, bringt alles durcheinander. Wirklich sagen was ihm fehlt, können die Ärzte nicht.

Wie verzweifelt alle sind, merkt man schnell.

Lena ist für mich ein Mädchen das nicht nur hofft, sondern auch ganz fest glaubt. Verständlicherweise, reagiert sie auf das blöde Gerede von Mia agressiv. Man spürt diese Belastung und die Sorgen in jeder Zeile. Zwar wird keine Krankheit genannt, jedoch spürt man, dass es eine Schlimme ist.

Erschreckend für ein Kind, das der starke Vater plötzlich so klein und schmächtig wirkt. Man hat das Gefühl, das der Autor Manfred Mai, eben solche Situation schon erlebt hat. So echt, sind die traurigen Vorkommnisse beschrieben.

Der Schreibstil beinhaltet sehr tiefgreifende Gefühle, Wut, Trauer aber auch Mut. Die Geschichte in der Geschichte handelt von Vorurteilen und greift so das Thema auf, dem sich auch Lena gegenüber sieht.

Eine wunderbar durchdachte Geschichte, von der ich mir nur noch eins gewünscht hätte: Das sie noch mindestens bis zur vollständigen Genesung weiter gegangen wäre und ihr Papa sie im Kreis gewirbelt hätte zum Schluss, ohne umzufallen…kerngesund durch ihre geheime Medizin.

Mein Fazit:

Lena ist ein mutiges Mädchen.

Auch wenn man nicht weiß wie es ausgeht.

Die Liebe zu ihrem Papi, verleiht ihr große Kraft.

 

ISBN: 9783944788425

Lesealter:10 – 12 Jahre

Seiten: 140

Verlag: Fabulus Verlag

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

[Rezension] „Die Riesen fallen“ von Ingvar Ambjörnsen

„Die Riesen fallen“

Inhaltsangabe:

Als eines Morgens der Schulhof übersät ist mit Flugblättern der Neonazi-Organisation »Norwegische Riesen«, beschließen die beiden Freunde, gegen den sich ausbreitenden braunen Sumpf vorzugehen. Rassistische Graffiti innerhalb des Schulgebäudes liefern Peter und Prof erste Hinweise. Die Spur führt ausgerechnet zu dem Schlägertypen Filla, den sie zugegebenermaßen fürchten wie Fliegen die Klatsche. Filla aber ist nur die Vorhut der Bewegung. Und während die Polizei versucht, die Anschläge als Dummejungenstreiche herunterzuspielen, geraten Peter und der Prof auf ein politisches Minenfeld internationalen Ausmaßes …

[Quelle: amazon]

Meine Meinung:

Der ganze Schulhof ist voller Flug Blätter mit Schmierereien. Wer nur steckt dahinter? Pakistaner und Pakistanerinnen werden verunglimpft. Prof und Peter observieren die weiße Villa. Dort wohnt eine Witwe. Sie klettern über den Zaun. Leider bekommt Peter einen Lachanfall. Das ist natürlich überhaupt nicht gut. Sie werden verfolgt. Später erfahren sie, dass es in einem Wald zu einem Treffen kommen soll. Sie schnappen sich ihr Zelt und begeben sich dort hin. Leider werden sie entdeckt. Werden sie ohne fremde Hilfe aus dem Schlamassel wieder rauskommen?

Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut. Man hofft das die Zwei wirklich auf die Hintermänner stoßen. Allerdings macht man sich auch Gedanken, ob es nicht zu gefährlich ist. Der Spannungsbogen steigt stetig an. Prof und Peter sind mir sympathisch. Leider gibt es auch Typen, die in ihrem Alter nicht so viel Hirn haben. Filla ist eigentlich nur ein Mitläufer. Es kommt mir so vor, als ob er nur dabei sein will. Freunde hat er nicht. Doch falsch ist eben falsch. Dass er sich noch eines Besseren besinnt, ist für die Geschichte sehr wichtig. Er ist die Lösung des Problems. Deshalb möchte ich Filla nicht bei den schlechten Menschen sehen, sondern bei den Menschen die noch eine Chance verdient haben. Es ist eine sehr gute Geschichte, die zeigt das es wichtig ist, sich gegen bestimmtes Gedankengut zu wehren. Etwas dagegen zu unternehmen.

Kurze Zusammenfassung:

Spannender Jugendkrimi mit wichtigem Hintergrund.

 

ISBN: 9783794130545

Lesealter: 12 – 15 Jahre

Seiten: 140

Verlag: Sauerländer Verlag

Dafür vergebe ich heute:

4 von 5

[Rezension] „Katja, 16…viel zu schüchtern“ von Ann Webber

„Katja, 16…viel zu schüchtern“

Inhaltsangabe:

Himmel, warum fanden alle Jungs sie eigentlich nur so doof? Katja seufzte tief auf. Na ja, wenn sie ehrlich war, dann wusste sie schon, warum: Sie war fett! Nicht einfach nur dick, sondern richtig fett und schwabbelig. Und ausgerechnet sie stand nur auf gutaussehende Jungs. Tragisch war das – und konnte eigentlich nur mitten in eine Riesenkatastrophe führen!

Meine Meinung:

Katja ist etwas füllig und schüchtern. Sie ist eine gute Schülerin. Doch nach einem Striptease und viel Alkohol ist alles anders. Zum Glück zieht sie in eine andere Stadt und trifft Marcel. Leider kann man vor seiner Vergangenheit nicht fliehen, so sehr man das auch versucht. Jürgen, ein alter Mitschüler, taucht mit Fotos auf und erpresst sie.

Wie wird Marcel ihr neuer Freund reagieren?


Man kann sich gut in Katja hineinfühlen. Nach so einem Ausrutscher möchte jeder am liebsten im Erdboden versinken. Wie gern hätte ich Katja in die Arme genommen, und sie getröstet. Im ersten Moment scheint alles besser zu werden, in der neuen Stadt.
Was vor allem damit zu tun hat, dass sie aus eigener Kraft, eine positive Veränderung herbeiführt. Nicht weil es jemand anders ihr gesagt hat, sondern weil sie es
selbst will. Ich finde sie ist eine sehr starke Person. Auch wenn es am Anfang, nicht so aussieht.

Die Geschichte von Katja macht Mut, dass man aus eigenem Antrieb an seiner Situation auch was ändern kann. Natürlich ist auch wichtig sich der eigenen
Familie und Freunden anzuvertrauen. Das macht vieles leichter. Über Probleme zu reden ist meist der bessere Weg, als alles in sich hinein zu fressen.

Kurze Zusammenfassung:

Katja ist für mich eine starke junge Frau,

die endlich glücklich sein möchte.

 

ISBN: 9783404183005

Lesealter: ——-

Seiten: 128

Verlag: Bastei Lübbe

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Miriam, 18…viel zu verliebt“ von Ann Webber

„Miriam, 18…viel zu verliebt“

Inhaltsangabe:

„Hey, ich war´s wirklich nicht!“ Verunsichert blickte Miriam von einem zum anderen. Glaubten denn wirklich alle, daß sie versucht hatte zu klauen? Miriam schluckte. Daß ihr Chef Zweifel an ihr hatte – okay, das konnte sie verstehen, auch wenn sie´s schrecklich fand. Aber daß Ralf, ausgerechnet Ralf, der sie liebhatte, nocht nicht mal den Versuch machte, ihr zu helfen – das tat verdammt weh!

Meine Meinung:

Miriam lernt Einzelhandelskauffrau. Viele beneiden sie deswegen. Leider hat der Herr Kleinmann, seines Zeichens Abteilungschef, es auf sie abgesehen. Er demütigt sie und berührt sie unschicklich. Dauernd muss in die Obst und Gemüse Abteilung. Was mich tierisch Nerven würde. Da verliebt sie sich in Ralf. Er ist nett. Jedoch hält er nicht wirklich zu ihr. Sobald der Verdacht aufkommt sie hätte geklaut, will er nichts mehr von ihr wissen. Zum Glück gibt es da noch Oliver Jürgens. Er ist der Kaufhausdetektiv, und keiner der vorschnell urteilt. Ralf dagegen ist ein Depp. Entschuldigt, aber das empfinde ich so. Daraufhin wird Caroline versetzt denn mit Kleinmann als Abteilungschef kann sie einfach nicht arbeiten. Sie ist sehr unglücklich. Allerdings bemerkt sie in der neuen Abteilung schnell, dass sie unter Beobachtung steht. Oliver Jürgens ist immer irgendwo in Ihrer Nähe. Was für ein ungutes Gefühl. Ralf und sie vertragen sich zwar wieder, aber als sie wieder in den Verdacht gerät geklaut zu haben, wendet er sich erneut ab.

Wer ist der Täter, wer bringt sie in diese unmögliche Situation. Und warum?

Ich muss sagen die Geschichte hat mich berührt , vor allem das Ende. Schade finde ich das Gitte, eine vermeintliche Freundin von Caroline, sich schnell gar nicht mehr wirklich um sie kümmert. Das tut der Geschichte nicht wirklich gut. In so einer Situation wäre ich davon ausgegangen, dass die Freundin zu ihr steht. Zum Glück gibt es andere in dem Kaufhaus, die von Carolines Unschuld sofort überzeugt sind. Das wiederum war eine schöne Wendung. Mir gefällt die Geschichte, weil man sieht das nicht immer alles so ist wie es scheint. Das ein Mensch unschuldig ist, auch wenn ein anderer versucht ihm übel mitzuspielen. Das man die Hoffnung nie aufgeben sollte.

Kurze Zusammenfassung:

Miriam möchte einfach ihre Ausbildung machen.

Doch es gibt unschöne Anschuldigungen.

Von unerwarteter Seite bekommt sie Unterstützung.

 

ISBN: 9783404183012

Lesealter: ——-

Seiten: 128

Verlag: Bastei Lübbe

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Caroline, 17 …viel zu brav“ von Ann Webber

„Caroline,17…viel zu brav“

Inhaltsangabe:

Caroline ist von ihren Eltern dazu erzogen worden, immer das zu tun, was man ihr sagt. Doch allmählich begreift sie, daß sie sich nicht ihr ganzes Leben vorschreiben lassen kann – sie will nicht nur zu anderen immer lieb und nett sein, sondern auch mal zu sich selbst. Aber das bedeutet Kampf mit ihren Eltern – die sich nicht daran gewöhnen können, plötzlich eine selbständige Tochter zu haben, die mit siebzehn halt so ganz andere Träume vom Leben und der Liebe hat…

Meine Meinung:

Caroline soll Friseuse werden. Sie steht kurz vor der Prüfung. Eigentlich hat sie andere Pläne. Wie gerne hätte sie ihren Realschulabschluss gemacht. Doch sie soll das Friseurgeschäft ihrer Eltern übernehmen. Was also soll sie tun? Eins ist klar die Ausbildung, wird sie zu Ende bringen. Doch was wird mit ihren Träumen?


Ihr Vater ist ein echter Tyrann. Sie muss tun was er sagt. Ihn aufzuregen wäre nicht gut, da er ein schwaches Herz hat. Doch soll sie deswegen immer klein beigeben? Sich nicht mit ihm streiten? Der Probleme nicht genug, lernt sie auch noch Torben Borowitz den Sohn des verfeindeten Friseurs kennen. Es wird langsam brenzlig. Doch was kann man gegen die Liebe tun. Nichts. Also ehrlich gesagt am Anfang dachte ich, was sind das für Menschen, die ihre Tochter in einen Beruf zwängen, den sie überhaupt nicht machen möchte.

Stellt euch mal vor, wie schlimm das für euch wäre. Tagein, tagaus einer Arbeit nachzugehen an der ihr so gar keine Freude habt. Keinen eigenen Freiraum, um eure Träume verwirklichen zu dürfen. Die Mutter, steht ihr auch nicht wirklich zur Seite. Was ich unmöglich finde. Warum hält sie nicht zu ihrer Tochter. Torben und Caroline sind mir sympathisch. Den Vater kann ich absolut nicht leiden und die Mutter müsste ich mal daran erinnern, welche Träume sie als Kind gehabt hat. Ihr seht also, dass die Geschichte einen ziemlich mitnimmt, unruhig werden lässt, die Eltern teilweise ungerecht sind. Der Vater unbeherrscht. Caroline ist in ihrer Welt nicht wirklich frei. Seid gespannt ob sie sich von ihren Träumen verabschieden muss, oder endlich ihren Weg gehen darf.

Kurze Zusammenfassung:

Carolines Flucht aus einer unglücklichen Zukunft.

 

ISBN: 3404183045

Lesealter: ——-

Seiten: 144

Verlag: Bastei Lübbe

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5