[Rezension] „Ich blogg dich weg“ von Agnes Hammer

Ich blogg dich weg!

Heute möchte ich euch das Buch “ Ich blogg dich weg!“ vorstellen.

Der Inhalt:

Julie gehört zu einer Band. Sie hat eine tolle Stimme und ist beliebt. Doch als ein Fake Account mit ihrem Namen auftaucht und ihr ein „Stüpp7“ seltsame Emails schreibt, verändert sich alles. Julie wird ausgeschlossen, zieht sich immer mehr in sich und ihre 4 Wände zurück. Sie geht kaum noch in die Schule und obwohl sie wissen möchte wer dahinter steckt, kann sie sich doch aus dem Schreck und der Starre heraus, kaum zu etwas aufraffen.

Meine Meinung:

Das Buch hat mich sehr angesprochen, da es ein wie ich finde wichtiges Thema behandelt. Mobbing im Internet und darauf folgend in der Schule.

Julie ist ein normales Mädchen, die eigentlich niemand was böses will. Meist aber kann man nichts dagegen machen. Auch wenn man darüber grübelt, wem man vielleicht die falsche Antwort oder unwissentlich die kalte Schulter gezeigt hat.

Die Geschichte beginnt vielversprechend, man landet im Garten. Eine Party mit Freunden. Doch einer der Anwesenden sollte etwas lostreten, das Julie fast zerstören sollte. Julie selbst und auch Lisa werden beschrieben wie man es erwartet. Man kann sich in sie hineindenken. Doch die anderen bleiben blass. Sebastian kommt da noch am Besten weg. Zwischen den Charakteren wird hin und her gewechselt. Was mich anfangs verwirrte und mir nicht so gefiel. Eine zusammenhängende Geschichte wäre mir lieber gewesen. Langsam wird die Geschichte klarer. Natürlich gibt es verdächtige, Leute die auf den Zug der Verleumdungen aufspringen. Am Ende folgt eine große Überraschung. Mit der auch ich nicht gerechnet hatte.

Zusammenfassung:

Das Thema ist gut gewählt.

Es gibt viele Charaktere, von denen mir nur drei näher kamen.

Das Wechseln zwischen den Personen, hat mich verwirrt und den Lesefluss immer wieder unterbrochen.

Ich hätte mir noch mehr Dramatik und Tiefe gewünscht.

Lesealter: ab 12 Jahre

Loewe Verlag

Dafür vergebe ich heute:


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[Rezension] „Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten“

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Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten

Hallo Kinder,
heute möchte ich euch ein Buch vorstellen.
Es heißt
„Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten“
und Dorothea Flechsig hat es geschrieben.
Diesmal wird Petronella zur Detektivin. Sie legt sich auf die Lauer.

Echt toll und sie hat wieder mit einer Menge Tiere zu tun.

Ich beschreibe mal kurz die Geschichte:

Petronella findet es ungerecht, dass sie immer an allem schuld sein soll. Dabei war sie es doch gar nicht. Oder würde sie alte Rollmöpse in den Teich werfen? Seltsam ist das Ganze schon. Und Petronella wäre nicht Petronella, wenn sie der Sache nicht auf den Grund gehen würde.  Außerdem gibt es Familienzuwachs im Haus Glückschuh. Nein sie bekommt keinen Bruder oder eine Schwester, sondern neue Haustiere ziehen ein. Da wären Guppys, das sind …… nein das verrate ich euch nicht. Hennen und Küken. Sie kümmert sich auch wieder um verletzte Tiere. 

Was ich gut finde:

Petronella Glückschuh ist ein absolut tierliebes Mädchen. Sie achtet die Natur, was wir alle tun sollten. Sie mag keine Ungerechtigkeit, aber wer mag die schon. Man ist nicht immer an allem schuld, auch wenn das die Eltern mal glauben.

Die Geschichten rund um Petronella, sollte man als neugieriges Kind einfach gelesen haben. Liebevoll illustriert vom Cover bis zur letzten Seite. Übrigens eine Illustration nennt man diese Bilder in den Texten.Wir haben zum Beispiel einen total süßen Waschbären, Petronella mit ihrer Freundin auf einem Sessel, Küken und Falken.

Total spannend fand ich die Geschichte mit den Falken. Also so mutig wie Petronella und ihre Oma Anneliese waren, wäre ich nicht gewesen. Es wird sogar etwas gefährlich.

Die Schriftgröße ist angenehm groß, sodass ihr euch leicht mit dem Lesen tut.

Interessante, lehrreiche Geschichten erwarten euch. Am Schluss wird erklärt was ein Waschbär so macht, und woher er seinen Namen hat.

Zum Schluss:

Das Buch ist bunt, hat einen tollen Einband. Die Geschichten sind gut durchdacht.

Man lernt was dabei und wenn ihr neugierig seid, genau das Richtige.

Also wenn ihr 5 – 9 Jahre alt seid, gerne tierisch spannende Geschichten lest,

dann solltet ihr euch vielleicht Petronella Glückschuh mit in die Ferien nehmen.

Dafür vergebe ich heute:

KrümelKrümelKrümelKrümelKrümel

5 von 5 Krümelchen

Liebe Grüße von eurem Flöckchen

©Jennifer Homann

©Jennifer Homann

[Rezension] „Schwarzer Vogel, süße Mango“ von Kashmira Sheth

Inhaltsangabe:

Die 16-jährige Jeeta aus Bombay hat Hochzeiten gründlich satt: Nachdem ihre beiden Schwestern endlich verheiratet worden sind, soll nun auch für sie eine Ehe arrangiert werden. Jeeta aber hat andere Vorstellungen von ihrem Leben: Sie möchte studieren. Als sie den Jungen Neel mit den schönen Mitternachtsaugen kennenlernt, schwebt Jeeta auf Wolke sieben. Aber ist ihre Liebe stark genug? Oder muss sie sich zwischen dem traditionellen Indien und dem modernen Leben in Bombay entscheiden?

Meine Meinung:

Jeeta erlebt mit, wie für ihre Schwestern Ehemänner gesucht werden. Nimita die erste Tochter des Hauses, ist mehr als glücklich. Doch es gibt auch schlechte Verbindungen. Mohini hat nicht so viel Glück. Jeeta möchte die ganze Zeit mehr. Nicht nur eine Heirat und das war es. Sie möchte lernen und etwas aus ihrem Leben machen. Sie mag den Gedanken nicht, das die Söhne mehr wert sind als die Töchter. Nur weil diese sich, um die Eltern kümmern, wenn diese älter sind. Eine Begegnung im Schwimmbad lässt es knistern. Nicht nur diese ändert Jeetas Sichtweise und stärkt sie in dem, was sie von ihrem Leben erwartet. Jeeta ist eine zielstrebige junge Frau, sie liebt ihre Familie, setzt sich für sie ein. Doch Indien ist im Wandel, auch wenn die Traditionen hoch gehalten werden.

Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen und bringt mich zurück nach Mumbai. Die Ortsbeschreibungen sind absolut so, wie ich sie in Erinnerung habe. Jeeta wirkt echt! Alles ohne Bollywood Kitsch. Was nicht heißt das ich Bollywood nicht liebe. Ihr solltet mal meine DVD Sammlung sehen. 😀

Ihre Mutter ist noch zu sehr in Tradition gefangen. Ihr Vater sieht das eher locker. Die Gefühle, Gedanken und Taten im Buch sind nachvollziehbar. Keine Stelle in der man denkt, wo kommt das jetzt her oder warum macht der das jetzt.

Positiv außerdem das Glossar hinten.

Das bedeutet das auf den letzten Seiten, erklärt wird was die indischen Begriffe bedeuten. z.B. Diwali = Lichterfest, das in ganz Indien gefeiert wird.

Insgesamt Kurzweilig und gut!

Weshalb das Buch einen süßen Aufkleber bekommt,

und im Bücherregal verweilen darf.

Schade das es nicht mehr Bücher von der Autorin in Deutsch gibt.

Es war eine schöne Reise in mein Traumland Indien, in meine Traumstadt Mumbai. Danke dafür!

Mein Fazit:

Ein Mädchen dem schnell klar wird,

das es mehr vom Leben will.

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Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg
Seitenanzahl: 232
Empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

ISBN: 9783407740908

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5 Flöckchen


[Rezension] „Mein Dad und ich“ von Brian Doyle

Inhaltsangabe:

Weil sein Vater von zu Hause weggegangen ist, muss Ryan den Sommer bei seiner Tante in Peggy´s Cove in Neuschottland verbringen, einem kleinen Fischerdorf an der kanadischen Atlantikküste. Peggy´s Cove wird tagsüber zwar von Tausenden von Touristen heimgesucht, aber sonst ist da nicht viel los. Ungefähr dreißig Häuser, ein Leuchtturm, jede Menge Wasser und weit und breit niemand, mit dem Ryan was unternehmen könnte. Bis er Drummer begegnet. Drummer ist ein paar Jahre älter als er und geht einem zweifelhaften Gewerbe nach, aber Ryan ist fasziniert von ihm. Was würde sein Vater sagen, wenn er davon erführe? Würde er sich Sorgen machen um seinen Sohn und wieder zurückkommen?

Meine Meinung:

Die ganze Zeit kreisen Ryans Gedanken darum, was er tun könnte um seinen Vater zurückzuholen. Er will ihm einen Brief schreiben, aber nicht um ihm zu erzählen wie schön es bei Tante Fay ist, sondern um ihm Dinge zu erzählen die nicht wahr sind. Das darf man natürlich nicht, aber wenn es seinen Vater dazu bringt sich Sorgen zu machen, will er es wenistens versuchen.

Drummer ist mir durch sein Handeln, vom ersten Moment an suspekt, doch der Autor überrascht mich.

Die Fischer Eddie und Wingding, mag ich trotz ihrer etwas seltsam verschrobenen Art.

Tante Fay nimmt ihn auf. Sie ist eine wunderbar liebe Frau und

Peggy´s Cove könnte ich mir gut vorstellen als Rückzugsort.

Natürlich erst Abends, wenn die Zeit für perfekte Fotos vorbei ist.

Alles in allem war es eine Geschichte über das Dilemma eines Kindes, das seinen Vater nicht verlieren möchte und sich in seiner Hilflosigkeit, alle möglichen Dinge ausdenkt. Ryan kann ich als Hauptaktionist sehr gut verstehen. Der Autor bringt diese innere Zerissenheit sehr gut rüber.

Einerseits möchte er seinen Vater haben, andererseits aber doch etwas Erleben.

Mein Fazit:

Die Erzählung über einen Jungen,

die deutlich macht,

wie sehr er seine Familie braucht.

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Verlag: Oetinger Verlag
Seitenanzahl: 138
Empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre

ISBN: 9783789133046

 

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5 Krümelchen