Lesenacht bei kibo.fm

Liebe Freunde des Radios, Bücherliebhaber und Hörspielfreunde!

Heute präsentiere ich euch,

die coolste Sache die das Radio hergibt.


Was?

Na eine Lesenacht auf kibo.fm!

Ab 18 Uhr am Samstag den 31.1.2015,

wird Kari euch durch die erste Lesenacht bei kibo.fm führen.

Mit lieber Genehmigung von kibo.fm

Mit lieber Genehmigung von kibo.fm


Es wird fantastisches, abenteuerliches, mörderisches, unglaubliches und dramatisches geben. Für jeden Geschmack ist etwas dabei!

Natürlich fehlen auch Krümelchen, Flöckchen und Fusselchen nicht!
Lesenacht heißt aber nicht das ihr lest, sondern das ihr vorgelesen bekommt.
Ja genau, die Autoren lesen aus ihren Werken selbst vor.

Das ist doch was!

Gemütlich im Bett, auf der Couch oder sich in seinen Lieblingssessel fläzen und den Internetsender kibo.fm hören.

Lasst euch berieseln. Genießt die tolle Atmosphäre und lernt viele neue wunderbare Autoren kennen.

Hier ist das Sendeprogramm:

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Also wenn ihr an einem

Samstag von 18 Uhr bis früh in den Sonntag um 8 Uhr

einfach mal abschalten wollt, dann schaltet ein!

Kibo.fm ist euer Sender!

Viel Spaß beim Lauschen! 😀

 

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Interview von mir für Wien-International.at von Klaus Oberrauner

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Als der liebe Klaus Oberrauner mich fragte, ob er für http://www.wieninternational.at, ein Interview mit mir machen dürfte, könnt ihr euch nicht vorstellen, wie aufgeregt ich war. Das liegt eine Weile zurück. Seine Fragen waren toll und ich will euch das nicht vorenthalten.

Am 1.1.2015 zum Beginn dieses Jahres wurde es veröffentlicht.

Die Fragen von Klaus Oberrauner

1.) Stelle unseren Lesern das „Krümelchen“ vor.

“Krümelchen und seine Freunde” reisen um die ganze Welt.
Entdecken und erforschen, machen was ihnen gefällt.
Krümelchen geboren, aus einem Laib Brot.
Traf Flöckchen bald und geriet in große Not.
Eingesaugt und rumgewirbelt landeten sie im Sack.
Doch wollten sie da nicht bleiben.
Fusselchen und Herr Popcorn wussten Rat.
Gemeinsam streifen sie nun durch Wälder,
erkunden Städte und den Bodensee.
Auch Wien bereisten sie schon und
fanden es dort richtig schön!
Begleitet sie auf ihrer Reise,
es gibt noch so viel mehr zu sehen.

2.) Wie kamst du auf die Idee zum „Krümelchen“?

Ich lasse da mal Krümelchen für mich sprechen. Der kann das nämlich toll erzählen.
Hallo zusammen, darf ich mich vorstellen?
Ich heiße Krümelchen und bin 1 1/2 Jahre alt.
Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie aufregend meine Geburt war.
Was ich in meinen ersten Minuten alles erlebt habe war super toll!
Eine richtige Rettungsmission!
Die Idee zu mir, so erzählte mir Bettina, kam ihr beim Brot schneiden.
Ich sag euch so dicke Scheiben schneidet die da runter
– zeigt mit seinen Fäustchen circa 3 cm Breite an –
die bekommt man ja gar nicht in den Mund.
Das muss sie echt noch lernen.
Auf jeden Fall krümelte das Brot so sehr, das auf dem Brett ein paar von ihnen einfach so rum lagen.
Was für eine Frechheit! Sie sah sich die ganze Sache an und dachte:
Was könnte so ein Krümel erleben?
Da entdeckte sie mich, zwischen all den Anderen.
Damals hieß ich noch Krümel, Krümelchen gefällt mir aber viel besser.
Es war am gleichen Tag als sie mich zum ersten Mal zeichnete. Sie kann das genauso gut wie Brot von Hand schneiden, aber man konnte schon mal erkennen wie ich aussehen sollte.

3.) Was hat dich zu „Krümelchen in Wien“ inspiriert? Was erwartet in diesem „Abenteuer“ die „Krümelchen-Leser und „Krümelchen-Fans“? Wie würdest du den Leuten, die deine Geschichten noch nicht kennen, diese schmackhaft machen?

Inspiriert hat mich Karin Pfolz vom „Karina Verlag“. Sie ist Vorsitzende im Verein „Respekt für Dich“. Auch ich bin seit einiger Zeit Autorin gegen Gewalt, und war sehr glücklich als sie mich bat dieses Buch zu Gunsten der Kinder zu schreiben. Da der Verein seinen Sitz in Wien hat, war es für mich von vorn herein klar, dass dieses Buch in Wien spielen sollte, mit Karin als einer der Figuren. Auch überlegte ich mir was man in Wien so alles erleben und entdecken kann. Ich wollte es spannend gestalten. Denn in jedem von uns steckt doch ein kleiner Abenteurer. Egal ob Mädchen oder Junge. Es erwartet die Kinder ein Kinobesuch, ein Schulbesuch mit spannender Wendung, die Auflösung eines Falls, der Besuch des Praters und eine Gartenparty. Es ist für Jeden was dabei.

In meinen Krümelchen Geschichten geht es immer um das gemeinsame erleben und den respektvollen Umgang miteinander. Zusammen kann man alles schaffen. Egal was passiert, werden wirkliche Freunde einen nie im Stich lassen.

4.) Was ist für Dich das Besondere an Wien? Wie erlebst du die Stadt?

In Wien war ich zu meinem Bedauern erst zwei Mal. Doch ich sah etwas in dieser Stadt, was mich in den Bann zog. Wien ist eine Fundgrube aus alten Traditionen, neuer Zeit und viel Flair. Nicht nur die Kaffeehäuser, sondern auch die Gebäude, der Prater und so vieles mehr haben mich staunen lassen. Auch die Uhren gehen in Wien anders. Gemütlich, man nimmt sich Zeit um zu leben. Zeit um sich selbst zu finden. Sich auszuprobieren.

5.) Worin besteht die besondere Herausforderung, ein Buch für junges Publikum zu machen?

Dinge so zu erklären, dass es fünfjährige verstehen, aber auch achtjährige nicht sagen: ist das langweilig. Die Bilder zu suchen, die die Geschichte interessanter machen und nicht alles in einem erklärt. Deshalb bin ich so glücklich eine Illustratorin gefunden zu haben, die das so hervorragend kann. Wir haben nie über die Bilder gesprochen. Nie kam von mir, diese Szene müssen wir bildlich darstellen. Nein, sie hat ein wunderbares Gespür welche Szenen ich selbst aussuchen würde. Wir verstehen uns ohne Worte.

6.) Wie könnte man, deiner Meinung nach, mehr Lesefreude wecken?

Lesefreude zu wecken ist nicht leicht. Was hilft ist wenn Mama oder Papa auch lesen. Oder man den Opa sieht wie er in einem Buch liest. Manches Kind fragt dann: Was liest du da? So wird das Interesse geweckt. Meine Tochter liest sehr viel, was wohl damit zu tun hat, das ich ungefähr 600 oder mehr Bücher besitze. Sie selbst begeisterte sich schon früh für Bücher. Bei uns in Stuttgart gibt es Lesepaten, die Kindern in Büchereien vorlesen, oder in Kindergärten. Kinder sind gute Zuhörer und hinterfragen viel. Da gilt es spannend vorzulesen und es auch mit Gestik und Mimik zu unterstreichen. Ich denke das der Gang in die Bücherei und das Stöbern in den vielen Büchern sicher, das eine oder andere Kind dazu animiert, Bücher auszuleihen. Was mir auch wichtig ist war immer das Lisa sich selbst entscheiden konnte. Nie hab ich gesagt dafür bist du schon zu alt. Das hätte sie eingeschränkt. Sobald sie schreiben konnte, bekam sie ihren eigenen Büchereiausweis, den sie selbst unterschrieb. Stolz erzählte sie es jedem, und die positive Resonanz zeigte ihr das sie da was ganz tolles tat. Nämlich Lesen!

7.) Mit welchen aktuellen Projekten bist du befasst?

Mehrere Ideen kreisen gerade in meinem Kopf herum. Krümelchen Band 3 kommt nächstes Jahr und ich denke auch über andere Geschichten, im Erwachsenen Bereich nach. Ich habe dieses Jahr einiges geschafft und veröffentlicht, wahrscheinlich fällt es mir deshalb so schwer mich für ein Projekt zu entscheiden.

8.) Wenn man an der Kultur spart, dann….?

…könnte es sein das man immer öfter vor kleinen Theatern, Kinos, Buchläden steht, in denen nichts anderes mehr ist als Leere, Staub und Spinnweben. Die Fülle von Vielfalt würde so verloren gehen. Ich bin froh dass ich einen kleinen Laden in Stuttgart gefunden habe, der dazu einlädt in Büchern zu schmökern, an Lesungen oder Theaterstücken teilzuhaben, einen Kaffee zu trinken, sich zu unterhalten, kleine Geschenke zu kaufen, oder eine neue Bluse anzuprobieren. Dieser Laden ist der Inbegriff von Vielfalt und ein wahrer Schatz in unserer schnelllebigen Zeit.

9.) Welches Leseerlebnis ist dir als besonders beeindruckend in Erinnerung geblieben?

Barbara Wood – „Rote Sonne, Schwarzes Land“
Hermann Hesse – „Siddhartha“
Klaus-Peter Wolf – „Ostfriesenmoor“
Iny Lorentz – „Dezember Sturm“
Christian Jacq – „Ramses I-V“
Um hier nur einige zu nennen.

 

Euch lieben Lesern, wünschen wir von Herzen, Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Mögen für euch die kommenden 365 Tage voller Freude, Lachen, Glück und Sonnenschein sein. Habt eine wundervolle Zeit!

Danke für dieses großartige Interview lieber Klaus!

Es verabschieden sich für heute, auf der Suche nach neuen Abenteuern:
Krümelchen, Flöckchen, Fusselchen und Bettina

Aus den Fragen hat Klaus einen wirklich tollen Beitrag gestaltet.

Schaut selbst:

https://www.wieninternational.at/de/aktuell/mit-einem-brot-kruemelchen-nach-wien-de

Seine Bücher findet ihr hier:

www.amazon.de/Klaus-Oberrauner