[Rezension]“Sylvester und der Gespensterdoktor“ von Nicholas Cornelius

„Sylvester und der Gespensterdoktor“

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Inhaltsangabe:

Als sich der zwölfjährige Waisenjunge Sylvester in einer Gewitternacht in eine alte Scheune flüchtet, weiß er noch nicht, dass der alte Mann, der ihn mit einer Schrotflinte im Anschlag empfängt, eine große Aufgabe für ihn bereithält. Doch auf einmal fliegt die Tür auf, und in der Scheune wimmelt es nur so von Gespenstern. Gespenster? Nein, daran hat Sylvester nie geglaubt. Aber jetzt wird er eines Besseren belehrt, denn der alte Mann ist ein – nein, der einzige! – Gespensterdoktor. Ja, auch Geister können krank werden! Staunend und gebannt wird Sylvester Zeuge, wie der seltsame Doktor ein junges Gespenst verarztet, das im Gewitter mit einem Kugelblitz gespielt und ihn auch noch verschluckt hat.

Meine Meinung:

Gleich am Anfang war es richtig spannend. Sylvester rennt nämlich durch den Wald. Kann mir gar nicht vorstellen wie es ist wenn jemand hinter mir her wäre. Würde sicher auch davongelaufen. Sylvester ist nämlich auf der Flucht, vor wem weiß man erst nicht. Das kommt erst später raus. Er trifft auf einen Mann in einer Hütte. Wie kann er nur da rein gehen. Das ist doch gefährlich, aber scheinbar nicht gefährlicher, als der vor dem er flieht. Ich fand den Gespensterdoktor schon seltsam, aber eigentlich meint er es nur gut. Ich mag Johanna, Sylvester und den Doktor. Auch das Spiegelgespenst, die Schwammgespenster und das Gespenst mit der Nummer 574899 finde ich richtig klasse! Super am Buch ist das die Seiten aus ziemlich dickem Papier sind, also echt gut zum Lesen und umblättern. Wenn ihr Gespenster mögt und auch mal wissen wollt, was für Krankheiten sie bekommen können, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Mir hat es viel Spaß gemacht. Es hat genau die richtige Mischung aus Spannung und Abenteuer.

Kurze Zusammenfassung:

Ein gruseltolles Buch voller Neuigkeiten über Gespenster.

Denkt dran falls euch mal eines begegnet,

sie mögen es nicht wenn ihr niest.

 

ISBN: 9783990560686

Lesealter: ab 10 – 12 Jahre

Seiten: 320

Verlag: Sanssouci Verlag

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

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[Rezension]“Kleine Nachteule Aurelia – Schlaf doch mal!“ von Dorothea Flechsig und Suse Bauer

„Kleine Nachteule Aurelia – Schlaf doch mal!“

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Inhaltsangabe:

Aurelia will nicht ins Bett. „Liebe Aurelia, jeder muss mal schlafen. Sogar Nachteulen brauchen ihren Schlaf!“, sagt Aurelias Papa. „Wie schläft denn eine Nachteule?“,fragt Aurelia. Und wie schläft eine Fledermaus? Ein Mauersegler oder ein stacheliger Igel? Aurelia probiert alles aus.

Meine Meinung:

Aurelia ist größer geworden und mag wie alle Kinder nicht schlafen. Es ist ja alles so spannend. Viel spannender als schlafen. Doch schlafen ist wichtig, erklärt ihr Papi. Da fragt sich Aurelia, wie die Tiere schlafen. Vielleicht gibt es ja eine tolle andere Art, die ihr besser gefällt als nur flach im Bett zu liegen. Die zauberhafte Geschichte wird von liebevoll gemachten Illustrationen unterstrichen. Das Zusammenspiel zwischen Text und Bilder ist wunderbar. In nur wenigen Zeilen wird die ganze Situation erklärt. Es gibt für die Kinder eine Menge zu entdecken. Sie können mit ihren Eltern zählen wieviele Stifte im Regal stehen, oder wieviele Kastanientiere es gibt. Durch die große klare Schrift, kann es auch zum ersten Lesenlernen benutzt werden. Farbenfroh kommt es daher und ist für mich das schönste Bilderbuch seit langem.

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Copyright Glückschuh Verlag

Kurze Zusammenfassung:

Aurelia lernt wie Tiere schlafen. Sehr lehrreich. Selbst für mich.

Farbenfroh und das schönste Bilderbuch seit langem.

ISBN: 9783943030600

Lesealter: 24 Monate – 6 Jahre

Seiten: 38

Verlag: Glückschuh Verlag

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

[Rezension] „Ormog: Der letzte weiße Magier“ von Thomas Engel

„Ormog: Der letzte weiße Magier“

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Inhaltsangabe:

Auf dem Planeten Magnus leben Menschen zusammen mit anderen vernunftbegabten Wesen. Magische Kräfte sind allgegenwärtig. Zwischen den Mitgliedern des Weißen Ordens und den abtrünnigen Gorgulzauberern entspinnt sich ein Machtkampf, der das einst blühende Reich von Kamal zu zerreißen droht. Im Konflikt auf Leben und Tod versuchen der Weißmagier Ormog und seine Gefährten zu verhindern, dass der Dunkle Meister der Gorgul sein Ziel erreicht: die unumschränkte Herrschaft des Bösen. Das Blatt wendet sich, als Ormog sich mit seiner gefährlichsten Gegnerin verbündet. Vatya, die Elitekämpferin der Gorgul, wechselt die Seiten. Können sie und Ormog ihre Zivilisation vor dem Untergang bewahren?

Meine Meinung:

Ormog weiß nicht mehr wer er ist, warum er mit dem Schwert so gut umgehen kann. Wieso fehlen ihm die Erinnerungen, an sein früheres Leben. Doch ein Überfall, bringt alle Bilder zurück. Es erwartet ihn ein gefährliches Abenteuer. Nur mit zwei Gefährten versucht er die magische Welt zu retten und den Menschen die Angst vor der Magie zu nehmen. Garius Galtar ist auch ein Überlebender. Er befehligte ein Heer von nichtmagischen Soldaten. Ichyton Vanastera ist der Diener Ormogs, mit einem Geheimnis. Ist er ein Spitzel der Gegenseite? Ormog hat viele Feinde, die ihn suchen. Eine davon ist Vatya Ganta. Eine Gorgulhexe. Ist sie wirklich so böse wie sie tut, oder versteckt sich etwas Anderes hinter ihrer verbissenen Jagd. Ormog, Ichyton, Garius und sogar Vatya sind mir sympathisch. Sie versuchen ihre Aufgaben zu erfüllen, ihr Ziel zu erreichen. Das Buch einmal angefangen war es wie ein Magnet. Weder meine Gedanken konnte ich abwenden, noch meine Finger vom Buch lassen. Mit einer erfrischenden flüssigen Schreibweise zog mich Thomas Engel mit in das Abenteuer hinab. Die Beschreibungen waren bildhaft und ich konnte mir die Szenen sehr gut vorstellen. Ich finde dies sehr angenehm. Nicht nur zu lesen, sondern so einen Geschichte auch erleben zu dürfen, vor dem inneren Auge. Von nun ab gehört dieses Buch zu meinen Lieblingswerken, denen ich einen besonderen Platz in meinem Herzen als Leser einräume. Vielen Dank Thomas für diese spannende und wunderbare Lesezeit.

Kurze Zusammenfassung:

Ein großartiges, phantasievolles Werk.

ISBN: 9783944788302

Lesealter: ab 12 – 15 Jahre

Seiten: 365

Verlag: Fabulus

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

 

[Rezension] „Mondscheins Schatten“ von Sabine Giebken

„Mondscheins Schatten“

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Inhaltsangabe:

Es ist wie in einem Märchen: Zwei Mädchen streifen eines Nachts im Mondschein durch den dunklen Wald, um dort ein verwunschenes Grundstück zu erkunden. Da begegnen sie einem wunderschönen schwarzen Hengst, der ihnen sein Vertrauen schenkt …
Britta und Lena sind beste Freundinnen und teilen eine große Leidenschaft: die Liebe zu Pferden. Als sie bei einem nächtlichen Ausflug auf ein verletztes schwarzes Pferd stoßen, entscheiden sie gegen alle Vernunft, es zu behalten.
Die Mädchen geben dem geheimnisvollen Rappen den Namen Moonlight Shadow – Mondscheins Schatten – und verstecken ihn in den Wäldern.
Doch bald holt sie seine Vergangenheit ein…

Meine Meinung:

Lena und Britta sind mit Fahrrädern unterwegs. Balu der Hund ist mit dabei. Die zwei Mädchen träumen, wie so viele, von einem eigenen Pferd. Vielleicht habt ihr das auch schon oft getan. Auf dem Reiterhof, Lena reitet dort, ist Julia auch eine Reitschülerin, immer darauf bedacht, das sie Boomer bekommt. Doch auch Lena liebt Boomer. Es entsteht ein Konkurrenzkampf. Julia ist ein echtes Biest.

Aber zum Glück haben die zwei Mädchen ein Geheimnis. Ein Pferd das ihnen im Dunkeln der Nacht begegnet. Erst scheu, fasst es Vertrauen. Es ist sehr verletzt. Sie tun alles um es geheim zu halten und ihm zu helfen. In Abwechslung mit der Geschichte der Mädchen, erfährt man auch was Shadow denkt. Eine sehr schöne Idee. Also aus Pferdeperspektive.

Britta hat zuerst großen Respekt vor Shadow. Doch er ist einfach so schön, das sie sich seinem Charme nicht entziehen kann. Am Ende wird es wirklich gefährlich. Doch was tut man nicht alles für einen Pferdefreund.

Die Zeichnungen von Jennifer Bell sind wunderbar. Darauf könnt ihr viele schöne Momente betrachten. Sicher werden sie euch gefallen. Die Geschichte hat Alles was man sich wünschen kann. Spannung, Aufregung, Geheimnisse und das große Abenteuer.

Kurze Zusammenfassung:

Ein wunderbares Pferd,

das nach einer langen Tortur sein Glück findet.

ISBN: 9783940455741

Lesealter: ab 9 Jahre

Seiten: 186

Verlag: Pony Club

Dafür vergebe ich heute:

4 von 5

 

[Rezension] „Wir Kinder aus Bullerbü“ von Astrid Lindgren

„Wir Kinder aus Bullerbü“

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Inhaltsangabe:

In Bullerbü zu leben ist das Allerschönste auf der Welt, findet Lisa. Im ganzen Dorf gibt es nur drei Höfe, und Lisa, Lasse, Bosse, Inga, Britta und Ole spielen von früh bis spät. Die besten Tage sind natürlich, wenn Weihnachten ist und man Geburtstag hat. Aber auch sonst ist immer was los. Auf dem Heuboden schlafen, sich verkleiden, Großvater vorlesen und Hütten bauen macht in Bullerbü riesigen Spaß.

Meine Meinung:

Lisa erzählt wie es bei ihnen in Bullerbü so zugeht. Sie, Bosse, Lasse, Inga, Britta und Ole wissen wie man Abenteuer erlebt. Dinge erforscht, Geheimnisse aufdeckt und die tollste Spiele erfindet. Das alles weil es nur drei Höfe gibt in Bullerbü. Drei Jungs und drei Mädchen leben dort, deren Eltern, Großeltern, Katze und Hund. Da muss man sich schon was einfallen lassen, damit es nicht langweilig wird. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Astrid Lindgren bringt uns Bullerbü nach Hause. Tolle Geschichten. Also auf dem Heuboden schlafen und ein bißchen weglaufen, fände ich auch super. Konnte sogar die kalten Füße und Nasen spüren. In einem Schneesturm unterwegs zu sein, stelle ich mir echt schwierig vor. Was denkt ihr. Am liebsten wäre ich sofort losgefahren, um nach Bullerbü zu reisen und das alles selbst zu erleben. Ich mag das Schwedische sehr.

Die Freiheit und die Zeit einfach mal genießen.

Die sechs Kinder machen das richtig, nur die Schule muss nicht sein. 😉

Kurze Zusammenfassung:

Kind sein in Bullerbü, muss wirklich herrlich sein.

ISBN: 9783841500588

Lesealter: ab 8 Jahre

Seiten: 96

Verlag: Oetinger Verlag

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

[Rezension] „Dolphin Dreams: Ein einzigartiger Sommer“ von Catherine Hapka

„Dolphin Dreams: Ein einzigartiger Sommer“

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Inhaltsangabe:

Ein kurzer Blick in seine sanften Augen genügt und Annie ist sich sicher, dass Ocean bis in ihr Herz sehen kann.

Eine ganz besondere Freundschaft zwischen einem Mädchen und einem Delfin steht im Mittelpunkt dieses einzigartigen Kinderromans ab 10 Jahren. Eine wundervoll erzählte Geschichte über den großen Traum, einen Delfin als besten Freund zu haben, eingebettet in ein einmaliges Sommer-Setting. Sonne und Meer vermitteln ein Gefühl von Urlaub und runden die Geschichte zu einem ganz besonderen Lesevergnügen ab!

Ab dem Moment, als sie den Delfin aus einer Angelschnur befreit, verbindet die beiden eine ganz besondere Freundschaft. Ocean fasst Vertrauen zu Annie und besucht sie danach immer öfter in der Bucht in der Nähe ihres Hauses. Die beiden schwimmen gemeinsam im Meer und üben sogar den ein oder anderen Trick.
Als Annie bei einem Sturm mit ihrem Boot kentert, wird Ocean schließlich zu ihrer einzigen Hoffnung, den meterhohen Wellen zu entkommen …

Meine Meinung:

Annie befreit einen Delfin aus einer Angelschnur. Er wird schnell zu Annies neuem Freund. Er wird auf den Namen Admiral Ocean getauft.  Ihre beste Freundin Emma, hängt nur noch mit der komischen Morgan und dessen Freunden ab. Es tut ihr weh, das zu sehen. Sie waren sich mal so nah. Doch nichts ist davon übrig. Nach diesem Sommer wird alles anders sein.

Emma ist sehr beeinflußbar, das merkt man schnell. Sie hat aber nicht so viel Rückgrat um Annie gegenüber zu treten und ihr das zu sagen, ihr davon zu erzählen, warum das so ist. Ich mag sie aus dem Grund nicht. Ich empfinde es als Verrat, an einer jahrelangen Freundschaft. Morgan ist ein besserwisserisches Ekel. Annie, ihre Brüder Jacob und Will sind sehr sympathisch. Auch wenn Jacob meist nur am Computer hängt wegen seinen Studienvorbereitungen. Er bleibt im Hintergrund. Die Eltern sind viel beschäftigt, nehmen sich aber Zeit, um dann doch noch was anderes zu tun zu haben. Annies Bruder Will ist ein typischer 8 jähriger. Zwischen überall dabei sein und schon seine eigenen Wege gehen. Ich mag ihn sehr. Ocean den Delfin möchte ich besonders erwähnen. Man hat wirklich das Gefühl, als könnte er in Annie hineinblicken. Es scheint als ob er ihre Traurigkeit spürt. Die Szene am Schluss habe ich mit Tränen in den Augen gelesen.

Hach wie schön und auch traurig.

Catherine Hapka hat eine Geschichte mit viel Herz geschrieben, aber auch den schwierigen freundschaftlichen Aspekt nicht außer Acht gelassen. Mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil hat sie mich begeistert. Sie nimmt der Geschichte die Schwere, durch wunderbare Szenen am Meer. Diese Beklemmung, wenn Annie an Emma denkt, spiegelt sich wirklich gut in der Geschichte wider.

Kurze Zusammenfassung:

Eine tiefe Freundschaft zwischen Mensch und Tier,

die über eine andere menschliche Freundschaft hinwegtröstet.

ISBN: 9783785588154

Lesealter: 10 -12 Jahre

Seiten: 192

Verlag: Loewe Verlag

Dafür vergebe ich heute:

5 von 5

[Rezension] „Latte Igel und der Wasserstein“ von Sebastian Lybeck

„Latte Igel und der Wasserstein“

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Inhaltsangabe:

Spannendes Tierabenteuer und liebevolle Freundschaftsgeschichte. Der Klassiker für Mädchen und Jungen ab 6 Jahren.

Latte Igel und seine Freunde sind verzweifelt: Im Wald herrscht eine fürchterliche Dürre, sogar der See ist nur noch eine Pfütze. Ihre einzige Rettung ist der Wasserstein. Doch den bewacht der böse Bärenkönig Bantur im Nordwald. Mutig begibt sich Latte Igel auf einen Weg voller Abenteuer und Gefahren.

 

Meine Meinung:

Der Wald ist trocken. Wasser gibt es kaum noch. Sogar Teiche, Wasserlöcher, Seen und Flüsse sind leer. So beginnt eine Reise durch Wälder und Berge. Sie ist abenteuerlich und nicht immer ungefährlich. Durch die Feder Winkelzunge kann der Igel alle anderen Tiere verstehen, und mit ihnen sprechen. Das wäre manchmal doch richtig spitze. Igel Latte spricht mit Wölfen, Luchsen, Bären und anderen.

Was ich nicht so gut finde, ist das der Igel Latte gefangen wird. Hatte befürchtet, das er aus dem Verlies nie wieder raus kommt. Aber er ist schlau. Sein Freund das Eichhörnchen hilft ihm bei der Flucht. Zusammen ist man eben immer stärker, als allein.

Schade aber das der Igel den Bären was wegnimmt, was die genauso dringend brauchen. Denn jeder ist doch auf Wasser angewiesen. Daran denkt der Autor aber nicht. Mir hätte es besser gefallen, wenn man eine andere Lösung gefunden hätte. Zum Beispiel den Stein in drei Teile zu schneiden, damit jeder was von ihm hat. Das wäre sicher gegangen. Teilen ist doch viel cooler als alles für sich zu behalten. Vielleicht wären dann wirklich alle Freunde geworden und hätten neue Brücken gebaut.

Kurze Zusammenfassung:

Eine abenteuerliche Reise,

die aber gern positiver und in Freundschaft

enden hätte dürfen.

 

ISBN: 9783522180511

Lesealter: 6 – 8 Jahre

Verlag: Thienemann Verlag

Dafür vergebe ich heute: